24. Mai 2021 / 10:21 Uhr

Bei Fan-Party nach Europapokal-Einzug: Union-Star Max Kruse beklagt Rassismus gegen Freundin

Bei Fan-Party nach Europapokal-Einzug: Union-Star Max Kruse beklagt Rassismus gegen Freundin

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fussball, Herren, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 1. FC Union Berlin, am Sonntagvormittag versammelte sich die Mannschaft für ein Frühstück letztmals im Stadion An der Alten Försterei, Max Kruse 1. FC Union, 23.05. 2021, *** Football, Men, 2020 2021 season, 1 Bundesliga, 1 FC Union Berlin, on Sunday morning the team gathered for a breakfast for the last time at the stadium An der Alten Försterei, Max Kruse 1 FC Union , 23 05 2021, Copyright: xMatthiasxKochx
Max Kruse verlässt nach einem sportlich erfolgreichen Saisonabschluss das Stadion An der Alten Försterei. © imago images/Matthias Koch
Anzeige

Mit seinem Tor in der Nachspielzeit gegen RB Leipzig köpfte Max Kruse den 1. FC Union Berlin in die Europa Conference League. Die Freude über das Erreichte wurde für den 33-Jährigen bei der anschließenden Feier aber dann deutlich getrübt.

Anzeige

Die Feierlichkeiten zum Einzug in die Conference League mit Union Berlin sind für Offensivstar Max Kruse von einer rassistischen Beleidigung gegen seine Freundin getrübt worden. „Und zwar gab es einen Vorfall bei der Siegesfeier, die wir hatten oder bei der Feier von unserem Balkon aus. Meine Freundin war auch dabei und wurde leider von einem unserer Fans rassistisch beleidigt, mit Bier beworfen, und leider konnte ich ihn nicht ausfindig machen“, berichtete Kruse am Sonntagabend bei Instagram.

Anzeige

Die Eisernen hatten am Samstag durch Kruses Tor in der Nachspielzeit ein 2:1 gegen RB Leipzig geschafft und damit den siebten Platz in der Fußball-Bundesliga und den Einzug in den Europapokal gesichert. Anschließend war es vor dem Stadion zu einer Party mit rund 2000 Fans gekommen, die die Spieler von einem Stadion-Balkon aus anheizten.

Mehr zu Max Kruse

„Aber, ja ich weiß, dass wir als Union keine Rassisten sind, trotzdem schade, dass ich diesen Kerl nicht gefunden habe, weil Rassismus ist fehl am Platz und das fucked mich ehrlich gesagt auch richtig ab“, sagte Kruse, der am Sonntag mit seiner Freundin zum Formel-1-Rennen nach Monaco geflogen war.



Einen solchen Vorfall habe er „so noch nicht erlebt bei uns und hoffentlich werde ich das auch nie wieder erleben. Trotzdem macht es mich schon ein bisschen traurig. Wirklich schade, dass dieser nette Kerl nicht ausfindig gemacht werden konnte“, sagte der 33-Jährige.