16. Juli 2021 / 12:10 Uhr

Nach Vorwurf der Schleichwerbung bei EM-Übertragung: Schweinsteiger bleibt ARD-Experte

Nach Vorwurf der Schleichwerbung bei EM-Übertragung: Schweinsteiger bleibt ARD-Experte

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bastian Schweinsteiger bleibt TV-Experte der ARD.
Bastian Schweinsteiger bleibt TV-Experte der ARD. © IMAGO / Sven Simon (Montage)
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Bastian Schweinsteiger bleibt TV-Experte der ARD. Der öffentlich-rechtliche Sender bestätigte am Freitag die weitere Zusammenarbeit mit dem Weltmeister von 2014. Zuvor hatte der bei der Übertragung der EM federführende WDR wochenlang den Vorwurf der Schleichwerbung untersucht.

Ex-Fußballer Bastian Schweinsteiger bleibt nach einer Entschuldigung TV-Experte der ARD. Das bestätigte der öffentlich-rechtliche Sender am Freitag. "In den vergangenen Tagen haben umfangreiche Gespräche zwischen der ARD und Bastian Schweinsteiger stattgefunden", hieß es dazu in einer Mitteilung am Freitag. Schweinsteiger habe "erklärt, es tue ihm leid, dass durch seine Social-Media-Aktivitäten während der Halbzeitpause der Übertragung vom Viertelfinal-Spiel England - Ukraine im Ersten der Eindruck entstanden ist, er vermische seine Tätigkeit als ARD-Experte mit Werbung für Sponsoren. Dies sei so von ihm nicht beabsichtigt gewesen."

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In den vergangenen Wochen hatte das Erste den Auftritt des ehemaligen Nationalspielers bei der TV-Übertragung der EM und das Absetzen eines Tweets mit Werbebotschaft geprüft. Der Tweet war danach nicht mehr abrufbar. Beide Seiten seien sich einig, dass sich ein solcher Vorfall nicht mehr wiederholen werde. Über den genauen Inhalt der Gespräche vereinbarten Schweinsteiger und die ARD Vertraulichkeit. 2019 hatten sich die ARD und der Weltmeister von 2014 auf eine Zusammenarbeit ab 2020 bis Ende 2022 verständigt.

Bei seinem ersten Einsatz nach dem Schleichwerbungsvorwurf, dem Halbfinale zwischen Spanien und Italien am 6. Juli, verzichtete Schweinsteiger auf das Tragen einer Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der bei der Übertragung federführende WDR noch mitten im Untersuchungsprozess zum Vorwurf der Schleichwerbung.