11. Februar 2020 / 21:42 Uhr

Wacker Motzen geht bei Reserve von Phönix Wildau unter

Wacker Motzen geht bei Reserve von Phönix Wildau unter

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
Anton Framke (Wacker Motzen)
Anton Framke (l.) hatte mit Wacker Motzen wenig zu lachen in Wildau. © Kevin Päplow
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Testspiele: Morris-Marten Wiechert und Willi Neumann zerlegen Kreisligist quasi allein.

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SG Phönix Wildau II - SG Wacker Motzen 8:1 (1:1). Tore: 0:1 Marcus Schulz (39.), 1:1 Julian Bensing (45.), 2:1 Willi Neumann (57.), 3:1 Morris-Marten Wiechert (59.), 4:1 Morris-Marten Wiechert (66.), 5:1 Morris-Marten Wiechert (73.), 6:1 Willi Neumann (80.), 7:1 Morris-Marten Wiechert (82.), 8:1 Morris-Marten Wiechert (89.).

Nur knapp 20 Zuschauer sahen am Mittwochabend auf dem Kunstrasenplatz am Otto Franke Stadion zu Wildau eine aberwitzige Partie. Die Phönix-Reserve konnte dank einer sehr starken Leistung, den Kreisligisten mit sieben Toren in der zweiten Halbzeit abfertigen und einen 8:1-Erfolg feiern, der für die kommenden Aufgaben im MAZ-Pokal und der 1.Kreisklasse Auftrieb geben wird. Nach einem Desaster sah es in der ersten Halbzeit wahrlich nicht aus für Wacker. Nach einer schönen Flanke von Toni Johlke, brachte der erfahrene Marcus Schulz die Mannschaft von Trainer Andreas Wilmanowski sogar in Führung.

Kurz vor Ende einer ausgeglichenen ersten Hälfte, glich Julian Bensing nach toller Vorarbeit von Pit Grätz für den Gastgeber, quasi mit dem Halbzeitpfiff aus. Mit Willi Neumann und Morris-Marten Wiechert konnte das Trainerduo Wiechert/Süßmuth zudem noch weitere Qualität einwechseln. Beide Akteure machten die zweiten 45 Minuten zu ihrer ganz privaten Show. Willi Neumann gelang früh im zweiten Versuch nach Flanke von Wiechert das 2:1. Über Neumann und Grätz landete nur zwei Minuten später der Ball bei Morris-Marten Wiechert und der schob ein. Nach diesem Doppelschlag sollte der Gast aus Motzen total einbrechen.

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So war Martin Bergemann im Wacker-Kasten einer Angriffswelle ausgesetzt, die er allein nicht mächtig war. Nachdem Grätz an Bergemann noch scheiterte, besserte Morris-Marten Wiechert zum 4:1 nach. Nach knapp 75 Minuten machte Wiechert dann seinen lupenreinen Hattrick zum 5:1 perfekt. Einen Rollentausch sahen die frierenden Augenzeugen beim 6:1 durch Willi Neumann, wo Morris-Marten Wiechert als Vorlagengeber glänzte. Jener Wiechert zeigte seinen Torriecher beim 7:1 am langen Pfosten, wo er auf eine abgefälschte Flanke lauerte und das Spielgerät nur noch über die Linie drücken müsste.

Heiko Wiechert: "Das war schon eine super Leistung, mit der ich so nicht gerechnet habe"

Nachdem sein Sohnemann Morris auch noch kurz vor Ende der Partie das 8:1 erzielte, war ein lockerer Vater und Trainer der Wildauer Kreisklassenvertretung nach Abpfiff blendender Laune. "Dieses Ergebnis war nach der ausgeglichenen ersten Halbzeit nicht zu erwarten. Das hört sich jetzt grotesk an, aber wir haben trotz der acht Tore noch zu viele Chancen liegen gelassen, dafür war es aber ein Testspiel. Das war schon eine super Leistung, mit der ich so nicht gerechnet habe", gab Phönix II-Coach Heiko Wiechert zu.