17. April 2019 / 14:04 Uhr

Wagenknecht hält seit 20 Jahren DFB-Stützpunkt Göttingen die Treue

Wagenknecht hält seit 20 Jahren DFB-Stützpunkt Göttingen die Treue

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
Fußballtrainer Martin Wagenknecht, hier noch als Coach des I. SC Göttingen 05.
Fußballtrainer Martin Wagenknecht, hier noch als Coach des I. SC Göttingen 05. © Pförtner
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„Ich bin der letzte Mann der ersten Stunde“, sagt Martin Wagenkecht. Der Fußballtrainer meint damit seine Trainertätigkeit am DFB-Stützpunkt Göttingen, die er seit 20 Jahren ausübt – niedersachsenweit blickt kein anderer Coach auf eine so lange Stützpunkt-Karriere zurück.

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In der Region begann alles am 15. April 1999 in Lindau, damals noch mit Jahrgängen von der A- bis zur D-Jugend. Später wurden dann die älteren Jahrgänge gestrichen, heute werden C- und D-Junioren trainiert. War der Stützpunkt zwischenzeitlich in Harste angesiedelt, wird heute einmal pro Woche auf dem Kunstrasenplatz am Jahnstadion ein dreistündiges Training angeboten.

Ein anderer alter Stützpunkt-Mitstreiter ist Kiriakos Aslanidis, der in Peine als Stützpunkttrainer anfing, mittlerweile aber als Stützpunktkoordinator tätig ist. Deshalb kann der 57-Jährige Wagenknecht auch mit Fug und Recht behaupten, letzter Mann der ersten Stunde zu sein.

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Immer wieder haben es Talente aus der Region in die Landesauswahl geschafft. Der erste Spieler war Sebastian Schachten, der später für Borussia Mönchengladbach und den FC St. Pauli spielte. Später durchliefen Akteure wie Adriano Grimaldi, Jan Washausen oder Manuel Mbom den Stützpunkt. Der bis dato letzte gehört dem 2007er-Jahrgang an – Jonas Reichler vom RSV Göttingen 05. „Das sind schöne Erinnerungen, und das Training macht mir immer noch sehr viel Spaß“, sagt der Polizeibeamte Wagenknecht.

Das Training sei auf Individualförderung ausgelegt, erläutert der Coach. „Es gab allerdings ganz viele Veränderungen.“ Zu Beginn in Lindau habe beispielsweise noch ein Kopfballpendel gestanden, zwischendurch habe der Fokus auf dem Torabschluss gelegen, heute werde demgegenüber dem Training in Kleingruppen großer Wert beigemessen. „Die Schwerpunkte werden vorgegeben, aber einen Zwang, bestimmte Trainingssysteme durchzuführen, gibt es nicht“, so Wagenknecht.

Kreis schließt sich

Momentan ist der 57-Jährige am DFB-Stützpunkt Göttingen zusammen mit Thomas Hellmich und Simon Schneegans tätig. „Den hatte ich schon als Spieler“, sagt Wagenknecht – so schließt sich der Kreis.

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