28. April 2019 / 16:13 Uhr

Wahnsinn! Eintracht Braunschweig trifft im letzten Moment gegen Münster

Wahnsinn! Eintracht Braunschweig trifft im letzten Moment gegen Münster

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Was für ein Glück: Die Eintracht kann sich im letzten Moment ein Unentschieden sichern.
Was für ein Glück: Die Eintracht kann sich im letzten Moment ein Unentschieden sichern. © imago images / Revierfoto
Anzeige

Lange Zeit hat Eintracht Braunschweig im Heimspiel gegen Preußen Münster zurückgelegen, die Löwen haben jedoch Moral und Willen gezeigt und sich in letzter Minute noch einen Punkt gesichert.Trainer André Schubert ist jedoch alles andere als zufrieden.

Anzeige
Anzeige

Unglaublich: Zum dritten Mal in Folge schaffte Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig in einem Heimspiel noch den späten Ausgleich – und das jedes Mal durch den eingewechselten Julius Düker. Diesmal traf der Joker vor fast 20.000 Zuschauern zum 3:3 (1:2) gegen Preußen Münster.

Im Grunde hätte es schon nach zehn Minuten 2:0 stehen können. Stand es aber nicht. Das lag daran, dass Philipp Hofmann es nach einer Flanke von Marcel Bär nicht schaffte, aus fünf Metern das leere Tor zu treffen (6.). Und daran, dass Leandro Putaro aus guter Position ebenfalls daneben schoss (9.).

Mehr zu Eintracht Braunschweig

Wechselbad der Gefühle für Fans

Besser machte es da Münster. Nach der schon fünften Ecke und einer Kopfball-Verlängerung netzte Simon Scherdar am langen Pfosten ein, der für ihm zugeteilte Steffen Nkansah hatte gepennt (28.). Martin Kobylanski legte nach gutem Umschaltspiel schon vier Minuten später für die Preußen nach. Nix war's mit dem Eintracht-Plan, sich nach den schlechten Ergebnissen der Konkurrenten mit einem Dreier in der Tabelle nach oben abzusetzen.

Dass Benjamin Kessel nach schöner Vorarbeit von Manuel Janzer schon in der 34. Minute auf 1:2 verkürzte, machte den Anhängern der Blau-Gelben wieder Hoffnung. Die wurde aber nach knapp einer Stunde bereits wieder zerstört. Kobylanski schlenzte einen Freistoß von außen zum 1:3 ins lange Eck – hier sah Torwart Jasmin Fejzic nicht gut aus (57.). Für Kobylasnki, mit drei Treffern im Hinspiel bereits als Braunschweig-Schreck bekannt, war es der zweite Treffer.

"Ich bin absolut nicht zufrieden"

Doch wieder kamen die Blau-Gelben zurück. Im Anschluss an eine Ecke traf der eingewechselte Verteidiger Felix Burmeister in Torjägermanier zum 2:3 (69.). Und nachdem Rufat Dadashov bei einem Konter das vierte Gäste-Tor verpasst hatte, schlug Düker zu. In der dritten Minute der Nachspielzeit köpfte der Edeljoker eine Ecke von Niko Kijewski zum 3:3 ein.

Die Blau-Gelben waren noch mal mit einem blauen Auge davongekommen. Trainer André Schubert: „Ich bin absolut nicht zufrieden, wir wollten gewinnen.“ Sein Team bleibt 14., hat weiter zwei Punkte Vorsprung und tritt als nächstes bei Absteiger Aalen an.

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Peine
Sport aus aller Welt