05. Juni 2022 / 19:56 Uhr

Eigentor von Andrej Yarmolenko beendet WM-Traum der Ukraine – Wales fährt nach Katar

Eigentor von Andrej Yarmolenko beendet WM-Traum der Ukraine – Wales fährt nach Katar

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der WM-Traum der Ukraine ist geplatzt. 
Der WM-Traum der Ukraine ist geplatzt.  © IMAGO (Montage)
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Die Ukraine hat die so erhoffte Teilnahme an der WM in Katar verpasst. Die Mannschaft von Trainer Oleksandr Petrakow verlor das Play-off-Endspiel in Wales auf bittere Weise. Ein Eigentor des ehemaligen BVB-Profis Andrej Yarmolenko sorgte für die Entscheidung.

Trauriges Ende eines großen Traums: Die vom russischen Angriffskrieg geplagte Ukraine hat die Qualifikation für die Weltmeisterschaft vom 21. November bis zum 18. Dezember in Katar verpasst. Trotz über manche Strecken spielerischer Überlegenheit verlor die Mannschaft von Trainer Oleksandr Petrakow das Play-off-Endspiel in Wales mit 0:1 (0:1) und muss auf die Reise in die Wüste verzichten. Das entscheidende Tor der Partie in Cardiff hätte für die Ukrainer kaum bitterer zustande kommen können. Der frühere BVB-Profi Andrej Yarmolenko lenkte einen Freistoß von Gareth Bale per Kopf ins eigene Netz (34.).

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Die Waliser, die durch einen Pfostenschuss von Brennan Johnson die beste Chance des zweiten Durchgangs hatten (76.), lösten derweil das letzte der insgesamt 13 verfügbaren europäischen WM-Tickets und sind erstmals seit 1958 bei einer Weltmeisterschaft dabei. Dort kommt es für die Briten in der Gruppe B nun zum Prestigeduell mit England. Die weiteren Vorrundengegner sind der Iran und die USA. Während die Spieler des aktuellen walisischen Kaders bei der WM Neuland betreten werden, sorgten Bale und Co. bei den vergangenen beiden Europameisterschaften für Furore. 2016 erreichte man sensationell das Halbfinale, 2021 reichte es immerhin für das Achtelfinale.

Für den letztjährigen EM-Viertelfinalisten Ukraine, der sich am Sonntag mit allen Kräften gegen die Niederlage stemmte und bei einigen aussichtsreichen Abschlüssen am bärenstarken Wayne Hennessey im Tor der Platzherren scheiterte, bleibt es derweil bei bislang nur einer WM-Teilnahme. 2006 in Deutschland stand die Mannschaft im Viertelfinale und musste sich dort dem späteren Champion Italien geschlagen geben.

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Am vergangenen Mittwoch hatte das Team die Hoffnungen auf die Reise nach Katar noch genährt und zumindest für einen kleinen emotionalen Lichtblick in der Heimat gesorgt. Im ersten Pflichtspiel nach Beginn des russischen Angriffskrieges errang man einen emotionalen 3:1-Erfolg in Schottland und qualifizierte sich so für die Partie in Wales. Hier platzte der WM-Traum am Sonntag dann jedoch jäh.