25. September 2019 / 00:34 Uhr

Warum Sebastian Furchner den jungen Steven Raabe schon in einer Vorbildrolle sieht

Warum Sebastian Furchner den jungen Steven Raabe schon in einer Vorbildrolle sieht

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto; Boris Baschin, Wolfsburg,SPORT, Eishockey, Grizzlys Wolfsburg - Krefeld Pinguine,07.12.2018,
Noch jung, aber schon in einer Vorbild-Rolle: Wolfsburgs Steven Raabe (v.).. © Boris Baschin
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Wolfsburgs Eishockey-Ikone Sebastian Furchner hat kurz vor seinem 1000. DEL-Spiel eine Begegnung die hn nachdenklich macht. Was ihm durch den Kopf geht, ist auch ein Signal an junge Spieler auf dem Weg nach oben.

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Als es in Kaufbeuren an Furchners Tür klingelt

Da musste der Rekordspieler der Grizzlys Wolfsburg ein wenig schmunzeln! Im Eishockeyspiel am Sonntag gegen Ingolstadt sah er sich Tim Wohlgemuth gegenüber. Und der Wolfsburger DEL-Dauerbrenner (999 Partien im Oberhaus) erinnerte: „Der hat als Bub mal im Sommer bei mir in Kaufbeuren geklingelt, ob ich nicht rauskommen würde, mit ihm ein wenig auf der Straße spiele.“ Und diese Erinnerung, die führt zu Steven Raabe, dem hoffnungsvollen Wolfsburger Nachwuchsspieler – und sie sagt einiges über den Menschen und den Sportler Furchner, der als erst fünfter Spieler der DEL 1000 Partien im Oberhaus erreichen wird.

Begegnung auf dem Eis macht Furchner nachdenklich

Furchner war damals schon Profi, ging raus zu Wohlgemuth – „damals vor dem Baugeschäft ein bisschen gezockt, heute in der DEL gegeneinander. In dem Moment“ so Furchner, „wurde mir bewusst, welche Rolle man für Nachwuchsspieler und die Talente im eigenen Verein hat.“ Damals sei er ein Kaufbeurer gewesen, ein anderer Kaufbeurer Junge, nämlich der 17 Jahre jüngere Wohlgemuth, „schaute zu mir auf. So wie ich einst zum großen Kaufbeurer Nationalspieler Didi Hegen aufgeschaut habe, auch mal bei ihm geklingelt und mir ein Autogramm geholt habe.“ Steven Raabe, der Nachwuchsspieler, der sich bei den Grizzlys vergangene Saison DEL-Sporen verdient habe, sei in einer ähnlichen Rolle.

Die Kapitäne der Grizzlys Wolfsburg in der DEL

Die Wolfsburger feiern den Klassenerhalt 2005: Kapitän in jener Saison, die in einen Zwangsabstieg mündete, war Ladislav Karabin (2. v. r.). Zur Galerie
Die Wolfsburger feiern den Klassenerhalt 2005: Kapitän in jener Saison, die in einen Zwangsabstieg mündete, war Ladislav Karabin (2. v. r.). ©
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Furchner macht Raabe Mut

Dass Raabe jetzt in Hannover in der 3. Liga agiere (in der Vorbereitung traf der Verteidiger schon), sei keine Degradierung. „Ich habe meinen Weg auch über die vierte Liga, dritte Liga, zweite Liga in die DEL gemacht“, sagt Furchner. „Es ist jetzt Stevies Aufgabe, hart zu arbeiten, sich im Männer-Eishockey durchzusetzen. Die 3. Liga bringt ihm mehr als ein paar Minuten in einem DEL-Spiel.“
Furchner kümmert sich um den Youngster, er ist seine Vertrauensperson, bei ihm hatte Raabe (18) vergangene Saison öfter übernachtet, um den Heimweg nach Salzgitter zu sparen. Und Fuchner erklärt: „Wie er sich entwickelt, das ist eine wichtige Sache für den Verein. Denn die Spieler aus dem eigenen Verein sind die, an denen sich die nächsten Nachwuchsspieler orientieren.“ So wie er einst an Didi Hegen und der 20-jährige Wohlgemuth an ihm.

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