17. Dezember 2020 / 12:55 Uhr

Warum sich Wolfsburg-Coach Glasner das Müller-Trikot sicherte

Warum sich Wolfsburg-Coach Glasner das Müller-Trikot sicherte

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Sicherte sich das Trikot von Bayern-Star Thomas Müller: VfL-Trainer Oliver Glasner (l.).
Sicherte sich das Trikot von Bayern-Star Thomas Müller: VfL-Trainer Oliver Glasner (l.). © Imago Images
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Mit 1:2 unterlag Wolfsburg am Mittwoch bei Bayern München, für VfL-Trainer Oliver Glasner hat sich die Reise nach Bayern dennoch ein Stück weit gelohnt, er sicherte sich anschließend das Trikot von Thomas Müller.

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Punkte gab's für Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg bei der 1:2-Niederlage am Mittwochabend beim FC Bayern zwar nicht, doch Trainer Oliver Glasner nahm trotzdem etwas mit nach Hause: das Trikot von Weltmeister Thomas Müller. Was hinter dem eher ungewöhnlichen Trikot-"Tausch" stand, erklärte der 46-Jährige anschließend.

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Nach dem Schlusspfiff betrat Glasner den Rasen, um seine Profis sowie die Spieler des Rekordmeisters abzuklatschen - so weit nicht unüblich. Bei Müller jedoch blieb der VfL-Coach etwas länger stehen, er unterhielt sich mit dem Weltmeister und fragte ihn anschließend nach seinem Trikot. Normalweise tauschen die Akteure untereinander ihre Arbeitskleidung. Das Jersey sei aber nicht für Glasner selbst bestimmt, wie er im Nachgang betonte: "Das ist gar nicht für meine Familie", sagte der Österreicher am Sky-Mikrofon. "Ich wohne keine zwei Stunden von München entfernt, da gibt es natürlich auch ein paar, die normalerweise in der Allianz Arena sitzen. Da hatte ich die eine oder andere Anfrage."

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Für wen das Geschenk genau ist, wollte Glasner nicht verraten, schließlich soll es eine Überraschung werden. Er sagte nur so viel: "Sie wissen es noch nicht. Aber einer bekommt als Weihnachtspräsent dann ein Thomas-Müller-Shirt."

Mit der Vorstellung seiner Mannschaft in München war der Coach trotz der Niederlage komplett einverstanden. "Es ist traurig für die Mannschaft, weil sie viel investiert und einen starken Auftritt hingelegt hat", so Glasner. "Mit der Leistung bin ich total einverstanden. Jetzt werden wir den Blick nach vorn richten." Denn am Sonntag geht's für den VfL schon mit dem letzten Liga-Spiel in diesem Jahr gegen den VfB Stuttgart weiter, ehe am Mittwoch Zweitligist SV Sandhausen im Pokal nach Wolfsburg kommt. Glasner: „Wir müssen noch einmal alles raushauen, was der Körper bietet.“