19. Dezember 2019 / 12:35 Uhr

Aue-Coach Schuster warnt vor Fürther Wirbelwinden - Heim-Spitze möglich

Aue-Coach Schuster warnt vor Fürther Wirbelwinden - Heim-Spitze möglich

dpa
AUE, GERMANY - NOVEMBER 22: Headcoach Dirk Schuster of Aue reacts prior the Second Bundesliga match between FC Erzgebirge Aue and FC St. Pauli at Erzgebirgsstadion on November 22, 2019 in Aue, Germany. (Photo by Thomas Eisenhuth/Bongarts/Getty Images)
Aue-Trainer Dirk Schuster: „Wir wollen jetzt auf unsere 26 Punkte noch etwas draufpacken.“ © Getty Images
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Der FC Erzgebirge startet noch vor Weihnachten gegen die SpVgg Greuther Fürth bereits in die Rückrunde. Das Ziel bleibt dasselbe: Die Sachsen wollen so schnell wie möglich 40 Punkte erreichen. Viel fehlt nicht mehr.

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Aue (dpa) - Solch einen Eindruck hat wohl selten ein Gegner auf Dirk Schuster gemacht. Der Trainer des FC Erzgebirge Aue war sichtlich imponiert, nachdem er Anfang Dezember die SpVgg Greuther Fürth in Heidenheim beobachtet hatte. Am Samstag (13.00 Uhr/Sky) treffen Schusters Profis auf die Franken und der Trainer befürchtet, dass sein Team die Orientierung verlieren könnte.

„Fürth ist eine unwahrscheinlich flexible Mannschaft. Sie bedienen alle Nuancen des Spiels, haben sehr viele Positionswechsel. Wir müssen defensiv höllisch aufpassen“, betonte der 51-Jährige am Donnerstag in Aue.

Hauptverantwortlich für den nötigen Überblick dürfte Louis Samson sein. Der 24-Jährige überzeugte zuletzt gegen Regensburg als Abwehrchef in der Dreierkette. „Ich habe ihn schon vor meiner Zeit in Aue oft beobachtet. Er ist defensiv sehr flexibel. Im Pokal in Düsseldorf hat er erstmals die zentrale Position eingenommen. Und die Art und Weise, wie er das gemacht hat, hat uns bestärkt“, meinte Schuster. Personell steht ihm bis auf die Wackelkandidaten Dennis Kempe und John-Patrick Strauß der übliche Kader zur Verfügung.

Weihnachtsheimmeister!?

Vor dem Start in die Rückrunde gegen Fürth fehlen Aue lediglich noch fünf Siege, um das Saisonziel von 40 Zählern zu erreichen. Geht es nach Schuster, soll im neuen Jahr möglichst wenig Arbeit auf das Team warten. „Meine Mannschaft hat die Kehrtwende mit dem Sieg gegen Regensburg geschafft. Wir wollen jetzt auf unsere 26 Punkte noch etwas draufpacken“, sagte der Trainer.

Zumal Aue mit einem Sieg gegen die zuletzt starken Fürther (3:1 gegen Bochum, 5:1 in Karlsruhe) so etwas wie der inoffizielle Weihnachtsheimmeister werden könnte. Vor dem Spieltag liegt der VfB Stuttgart mit 21 Punkten im eigenen Stadion noch einen Zähler vor Aue. Rein statistisch dürfte genau dieser Punkt für den FCE herausspringen - von den bisher 14 Spielen gegen Fürth im Lößnitztal endeten neun mit einem Unentschieden.

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Mission Aufstiegsplätze

Großen Anteil an der Heimmacht der Auer hat die laut Schuster besondere Atmosphäre im Erzgebirgsstadion. „Es ist eine ganz spezielle Symbiose zwischen Fans und Mannschaft bei uns. Der Funke springt immer wieder über“, sagte der Coach, der Aue zur drittbesten Hinrunde seiner Zweitliga-Geschichte geführt hat.

Mehr Punkte in der Fremde zu sammeln, ist eine Aufgabe für die Rückrunde. In die könnte Aue mit einem Sieg gegen Fürth nicht nur mit viel Selbstvertrauen gehen, sondern auch mit dem Blick in Richtung Aufstiegsplätze. Auch wenn Schuster solche Rechenspielchen artig mit Missachtung bedenkt: „Die Tabelle, die mich gar nicht so interessiert, ist brutal eng. Fast jedes Spiel wird durch Kleinigkeiten entschieden.“

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