23. Januar 2019 / 12:25 Uhr

Waspo 98: Erik Bukowski - Der Mann, der alles sehr gut kann

Waspo 98: Erik Bukowski - Der Mann, der alles sehr gut kann

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Erik Bukowski (re) beim Fünfmeter.
Erik Bukowski (re) beim Fünfmeter. © Florian Petrow
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Der 32-Jährige will am Mittwoch (19 Uhr) mit Waspo 98 den ersten Saisonsieg in der Champions League einfahren. Und zwar ausgerechnet bei Erzrivale Spandau 04.

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Sein Trainer wird nicht müde, ihn in höchsten Tonen zu loben. „Buki ist einfach einer der Besten, die wir in Deutschland haben. Er kann immer noch alles sehr gut, spielt eine Super-Saison“, sagt Karsten Seehafer über Wasserballer Erik Bukowski. Der 32-Jährige will am Mittwoch (19 Uhr) mit Waspo 98 den ersten Saisonsieg in der Champions League anlanden. Und zwar ausgerechnet bei Erzrivale Spandau 04.

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„Bleibt alles in der Wasserball-Familie“

Für den ehemaligen Berliner Bukowski ist es das sechste Jahr in Hannover. „Es ist eine grüne Stadt mit vielen kleinen Kiezen, aber an­fangs war ich doch etwas skeptisch“, sagt der achtmalige deutsche Meister. Siebenmal war er mit Spandau erfolgreich, zuletzt gewann er mit Waspo sogar das Triple. Dass der Wirtschaftsingenieur sich inzwischen so wohlfühlt, liegt aber in erster Linie an Freundin Alessa Seidensticker, mit der er in der Nordstadt wohnt – der Tochter von Waspo-Chef Bernd Seidensticker. „Bleibt alles in der Wasserball-Familie“, sagt der Vorsitzende.

Die Bilder vom Supercup-Gewinn der Wasserballer von Waspo 98 Hannover gegen die Wasserfreunde Spandau

Eindrücke vom Supercup-Gewinn der Wasserballer von Waspo 98 Hannover gegen Spandau. Zur Galerie
Eindrücke vom Supercup-Gewinn der Wasserballer von Waspo 98 Hannover gegen Spandau. ©
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Waspo 98 kann sich noch für Endrunde qualifizieren, obwohl das gar nicht nötig ist

Waspos Wohlfühlfaktor in der Champions League ist bisher nicht sonderlich hoch, das Team liegt in Pool B mit Jadran Split am Tabellenende. „Die Leistungen waren positiv, aber der Punktestand nicht“, sagt Bukowski. Dreimal spielte Hannover unentschieden. „Noch ist da aber Musik drin, es ist längst nichts entschieden“, betont Seehafer. Gewinnt Waspo zum Abschluss der Hinrunde, ist Platz vier nicht mehr weit. Der würde zur Teilnahme am Endrundenturnier berechtigen, für das Waspo im Juni als Ausrichter ohnehin qualifiziert ist. In den letzten drei Vergleichen mit dem Rekordmeister siegte Waspo. „Wir haben mehr Substanz. Das bedeutet aber nicht, dass man gegen Spandau nicht verlieren kann“, warnt der Trainer.

Bukowski sieht die entscheidende Phase und die Zeit für Siege gekommen. „Es geht darum, mit einem guten Gefühl ins Final-8-Turnier zu gehen“, sagt er und ergänzt: „Wenn wir gut drauf sind, kann gegen uns jedes Team wackeln. Das weiß man inzwischen in Europa.“

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