04. Juni 2021 / 15:31 Uhr

"Ein großer Sieg": Waspo gewinnt erstmals überhaupt in der Champions-League-Endrunde

"Ein großer Sieg": Waspo gewinnt erstmals überhaupt in der Champions-League-Endrunde

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Liefert gegen Piräus eine überragende Leistung ab: Aleksandar Radovic.
Liefert gegen Piräus eine überragende Leistung ab: Aleksandar Radovic. © Stefan Trümper
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Waspo 98 hat zum ersten Mal überhaupt ein Spiel der Champions-League-Endrunde für sich entschieden. Mann des Tages beim 10:8 im Platzierungsspiel gegen Piräus war Aleksandar Radovic mit sechs Toren. "Ein sehr wichtiger und großer Sieg für uns", sagte Trainer Karsten Seehafer.

Es ist einer der größten Erfolge für Waspo 98 in der Vereinsgeschichte. Beim Final-8-Turnier in Belgrad schlug der deutsche Meister zum Auftakt der Platzierungsrunde Olympiakos Piräus mit 10:8 (2:1, 4:2, 3:3, 1:2). „Ein sehr wichtiger und großer Sieg für uns“, sagte Trainer Karsten Seehafer. Überragender Mann war Kapitän Aleksandar Radovic mit sechs Treffern. Er hat in diesem Wettbewerb bereits 26 Tore erzielt.

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Es war das erste Mal, dass Waspo beim Endrundenturnier einen Gegner bezwingen konnte – und dann mit dem griechischen Topklub obendrein den Finalisten von 2018, als das Final 8 in Hannover ausgetragen worden war. „Wir entwickeln uns immer weiter, wir gehen Schritt für Schritt“, so Seehafer.

Bilder vom Wasserball-Spiel der Champions-League-Platzierungsrunde zwischen Olympiakos Piräus und Waspo 98 Hannover

Bilder vom Wasserball-Spiel der Champions-League-Platzierungsrunde zwischen Olympiakos Piräus und Waspo 98 Hannover Zur Galerie
Bilder vom Wasserball-Spiel der Champions-League-Platzierungsrunde zwischen Olympiakos Piräus und Waspo 98 Hannover © Stefan Trümper

Nach dem 9:16 zum Auftakt gegen Pro Recco präsentierte sich der Meister vor allem in der Abwehr stark. Schlussmann Moritz hatte mit 13 Paraden einen hervorragenden Tag. Offensiv musste Waspo improvisieren, weil Center Ante Corusic sich in der Partie gegen Recco verletzt hatte. Das war Schwerstarbeit in einer harten Partie gegen Olympiakos, den Tort im zentralen Angriff taten sich Waspos Spieler abwechselnd an. 

Nach dem 1:1 geriet Petar Muslim mit einem Gegner aneinander, beschwerte sich und sah prompt Rot. Aber auch ohne den Kroaten machte Hannover es gut, blockte etliche Würfe. Und aus der Distanz traf Radovic zum 6:3 und erhöhte zu Beginn des dritten Abschnitts per Siebenmeter auf 7:3. Bis auf 9:4 setzte sich ab, kassierte dann drei Tore am Stück. Radovic glückte das vorentscheidende 10:7 dreieinhalb Minuten vor Schluss. 

„Man muss weiter mit uns rechnen, das haben wir heute gezeigt“, so Seehafer. Am Samstag um 15.30 Uhr spielt Waspo gegen Jug Dubrovnik um Platz fünf.