03. Mai 2019 / 20:13 Uhr

Waspo 98 gewinnt doppelt und will nun auch beide Pokale mitnehmen

Waspo 98 gewinnt doppelt und will nun auch beide Pokale mitnehmen

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Daumen spielt wieder mit: Torhüter Kevin Götz erreicht mit Waspo 98 das Pokalfinale.
Der Daumen spielt wieder mit: Torhüter Kevin Götz erreicht mit Waspo 98 das Pokalfinale. © Florian Petrow
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Am Anfang hat es gewirkt, als wolle der Meister nur ein entspanntes Bad nehmen. Dann haben die Wasserball-Männer von Waspo 98 gegen Lokalrivale White Sharks aber ernst gemacht und hoch gewonnen. Auch Waspos Frauen setzten sich in Düsseldorf im Pokal-Halbfinale durch.

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Die Haie haben sich zu Beginn sehr gut verkauft gegen den Meister. Für den Einzug ins Pokalfinale hat es aber nicht gereicht. Das Wasserball-Derby im Halbfinale gewann Waspo 98 gegen die White Sharks mit 16:3 (1:0, 3:2, 6:0, 6:1). Erst nach dem Wechsel ließen bei den jungen Haien die Kräfte nach, der Pokalverteidiger war zudem aggressiver. „Anfangs waren wir etwas träge, haben es dann aber souverän gelöst und am Ende sogar schöne Spielzüge gezeigt“, sagte Waspo-Coach Karsten Seehafer und lobte den Gegner für „einen couragierten Auftritt“.

Am Samstag um 17 Uhr spielt Waspo im Düsseldorfer Rheinbad gegen Spandau um den Cup.

Hattrick von Reiko Zech

Beinahe hätten die Sharks das erste Viertel schadlos überstanden, Waspos Abwehrchef Julian Real war mit einem Gewaltwurf erfolgreich. Im zweiten Abschnitt glich Justus Gläser sogar zum 1:1 aus. In Führung ging der Außenseiter aber nicht. Reiko Zech baute Waspos Vorsprung im dritten Durchgang per Hattrick binnen zwei Minuten von 7:2 auf 10:2 aus, er war mit fünf Toren bester Werfer. Beim Meister war Schlussmann Kevin Götz nach Daumenbruch erstmals wieder im Tor, er überzeugte ebenso wie Dominik Schimanski bei den Sharks.

Waspos weitere Tore: Darko Brguljan, Alex Giorgetti, Jorn Winkelhorst je 2, Pere Estrany, Luka Sekulic, Predrag Jokic, Aleksandar Radovic

Tore der Sharks: Vitor Pavicic, Felix Struß, Gläser

Im zweiten Semifinale behielt Spandau 04 mit 11:5 gegen den ASC Duisburg die Oberhand. Die White Sharks spielen gegen Duisburg um 15.45 Uhr um Platz drei.

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Torhüterin Meghan Rowland wird eingeflogen

Auch die Frauen von Waspo 98 haben das Finale (heute, 14.15 Uhr) erreicht. Sie schlugen den Eimsbütteler TV mit 9:6 (2:2, 2:2, 3:1, 2:1). „Wir haben uns nach 0:2- und 2:4-Rückstand gefangen“, sagte Co-Trainer Ralf Schuff.

Waspo hatte überraschend die amerikanische Torhüterin Meghan Rowland eingeflogen, sie war ein sicherer Rückhalt und verhinderte bei einem Hamburger Konter im Schlussviertel mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer.

Waspos Tore: Carmen Gelse, Zsofia Bodrogi je 3, Lilian Adamski 2, Anika Ebell 1

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