04. Februar 2020 / 22:20 Uhr

"Eigentlich kein Ausfall": Und doch verliert Waspo 98 auch in Terrassa

"Eigentlich kein Ausfall": Und doch verliert Waspo 98 auch in Terrassa

Carsten Schmidt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Petar Muslim (links) scheitert mit seinem Versuch kurz vor Schluss, Waspo 98 verliert auch in Terrassa.
Petar Muslim (links) scheitert mit seinem Versuch kurz vor Schluss, Waspo 98 verliert auch in Terrassa. © Debbie Jayne Kinsey
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Waspo 98 Hannover hat im achten Spiel der Champions League die siebte Niederlage kassiert. Beim spanischen Vertreter CN Terrassa zog das Team von Karsten Seehafer mit 10:11 den Kürzeren. "Wir haben halt einmal weniger getroffen", resümierte der Trainer.

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Waspo 98 fehlte eine Winzigkeit zum vierten Punkt in der Champions League. Die Hannoveraner zogen beim spanischen Vertreter CN Terrassa den letzten Angriff auf, da stibitzte Oscar Aguilar drei Sekunden vor dem Ende den Ball und sicherte Terrassa den 11:10 (3:2, 1:3, 2:2, 5:3)-Erfolg.

"Die Jungen haben einen guten Job gemacht"

Bei der siebten Niederlage im achten Gruppenspiel zeigte Waspo allerdings über die gesamte Spielzeit, dass man international mithalten kann. „Wir spielen hier guten Wasserball ohne drei Schlüsselspieler“, sagte Trainer Karsten Seehafer und lobte vor allem den Ersatz: „Die Jungen, Niclas Schipper, Jan Rotermund und Phillip Kubisch haben einen guten Job gemacht.“

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Das ist das Aufgebot von Waspo 98 Hannover in der Saison 2019/20:

<b>Darko Brguljan</b>: Mann für die ganz wichtigen Tore, Allrounder, montenegrinisch, Wurfarm rechts Zur Galerie
Darko Brguljan: Mann für die ganz wichtigen Tore, Allrounder, montenegrinisch, Wurfarm rechts ©

Die Spanier erwischten den etwas besseren Start (3:1), doch schon zum Ende des ersten Abschnitts fanden die Hannoveraner besser in die Partie. Das zeigte sich insbesondere im zweiten Abschnitt, in dem Waspo die Partie drehte und zur Pause einen 5:4-Vorsprung erkämpft hatte. Wesentlichen Anteil daran hatte Torhüter Moritz Schenkel, dessen Leistung Seehafer als „gewohnt stark“ lobte.

Muslim scheitert kurz vor Schluss

Auch vor dem Schlussdurchgang führten die Gäste noch mit 7:6. Die Spanier blieben jedoch dran und hatten das glücklichere Ende, weil Petar Muslim 33 Sekunden vor Schluss am Torwart der Spanier scheiterte und anschließend Aguilar aufpasste. „Eigentlich hatten wir keinen Ausfall, stehen aber mit leeren Händen da“, sagte Seehafer. „Wir haben halt einmal weniger getroffen.“