04. März 2021 / 19:27 Uhr

"Haben nicht aufgegeben": Waspo-Coach Seehafer trotz 8:12 gegen Barceloneta zufrieden

"Haben nicht aufgegeben": Waspo-Coach Seehafer trotz 8:12 gegen Barceloneta zufrieden

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Karsten Seehafer (links, im Gespräch mit Bernd Seidensticker) ist zufrieden damit, was seine Spieler ihm angeboten haben.
Karsten Seehafer (links, im Gespräch mit Bernd Seidensticker) ist zufrieden damit, was seine Spieler ihm angeboten haben. © Stefan Trümper
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Trotz der 8:12-Niederlage ist Karsten Seehafer mit der Leistung seines Teams im Champions-League-Spiel gegen Zodiac Barceloneta zufrieden gewesen. "Wir haben nicht aufgegeben, und die Spielumkehr war besser als zuletzt", resümierte der Trainer von Waspo 98 Hannover.

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Sie haben sich recht geschickt aus der Affäre gezogen gegen die favorisierten Seepferdchen, die Wasserballer von Waspo 98. Das dritte Spiel in der Corona-Blase von Budapest verloren sie mit 8:12 (1:3, 3:4, 3:2, 1:3) gegen Zodiac Barceloneta. Am Freitag endet der zweite Abschnitt der Champions League für Waspo mit dem Duell gegen Jadran Herceg Novi (19 Uhr). 

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Waspo startete mit Problemen und einem 0:3-Rückstand, in Überzahl ging bei fünf Chancen wieder nichts. „Aber wir haben nicht aufgegeben, und die Spielumkehr war besser als zuletzt“, sagte Trainer Karsten Seehafer. Er beklatschte etliche spektakuläre Tore, jeder Treffer seines Teams gegen abwehrstarke Spanier war sehenswert.

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Kapitän Aleksandar Radovic verkürzte per Bogenlampe zum 2:4, Darko Brguljan aber machte es noch schöner: Sein Schnellschuss und das anschließende Solo waren der Doppelpack zum 4:6. Barceloneta geriet zwar nicht in Gefahr, war jedoch auch weit entfernt vom 16:8-Erfolg im ersten Vergleich. 

Center Ante Corusic lieferte ab und rieb sich auf, verpasste dabei Zodiac-Verteidiger Martin Famera einen Cut über dem Auge und traf obendrein zum 7:9 – es war das einzige Mal, dass Waspo eine Strafzeit nutzen konnte. Der Kroate Corusic verdiente sich ein großes Fleißsternchen. Mit drei Treffern am Stück im Schlussviertel machte Barceloneta dann alles klar. 

Seehafer schonte den kroatischen Star Petar Muslim, für ihn bekam Maximilian Froreich eine Chance, er spielte 13 Minuten und machte es ordentlich. „Unsere jungen Leute finden ihre Positionen, es war ein gutes Spiel von uns. Auch wenn es nicht gereicht hat“, so Seehafer.