28. Oktober 2018 / 16:16 Uhr

Waspo schießt Duisburg mit 21:6 ab - und doch: "Wir lassen viele Möglichkeiten liegen"

Waspo schießt Duisburg mit 21:6 ab - und doch: "Wir lassen viele Möglichkeiten liegen"

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Waspos Jorn Winkelhorst (rechts) hat so seine Mühe mit Duisburgs Lovro Roncevic.
Waspos Jorn Winkelhorst (rechts) hat so seine Mühe mit Duisburgs Lovro Roncevic. © Maike Lobback
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Karsten Seehafer und Bernd Seidensticker sind nach dem 21:6-Kantersieg von Waspo 98 Hannover gegen den Duisburger SV 98 nicht rundum zufrieden. Die Effizienz ist Trainer und Vorsitzendem des deutschen Meisters nicht hoch genug.

Stattliche 21 Tore haben sie gegen den Aufsteiger geworfen, die Bundesliga-Wasserballer von Waspo 98. Dennoch war Meistertrainer Karsten Seehafer nicht zufrieden mit dem 21:6 (6:1, 4:2, 6:1, 5:2)-Erfolg über den Duisburger SV 98. „Wir lassen viele Möglichkeiten liegen, das ist unschön“, sagte der Coach. Auch Waspo-Chef Bernd Seidensticker war nicht glücklich: „Verständlich, dass wir da zaubern wollen. Aber da müssen wir ergebnisorientierter sein. Mit einem Tor wären wir Tabellenführer.“

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Bilder vom Wasserball-Spiel der DWL Gruppe A zwischen Waspo 98 Hannover und dem Duisburger SV 98

Tobias Preuß trifft zum 9:2 für Waspo 98 Hannover. Zur Galerie
Tobias Preuß trifft zum 9:2 für Waspo 98 Hannover. ©

Aleksandar Radovic machte es vor, er war bester Mann der Partie und brachte es auf sechs sehenswerte Tore. Jedes davon war ein Augenschmaus. Einen seiner Gewaltwürfe blockte Duisburgs Frederic Schüring im dritten Abschnitt und zog sich dabei eine Platzwunde am Auge zu. „Unglückliche Aktion, das kann aber mal passieren“, so Seidensticker.

Davon abgesehen kamen die Gäste jedoch mit einem blauen Auge davon. "Wenn sie acht Tore mehr kriegen, dürfen sie sich nicht beschweren", betonte Seidensticker.

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Waspos Tore: Radovic 6, Jorn Winkelhorst 3, Wolf Moog, Darko Brguljan, Luca Seculic, Marin Ban, Julian Real je 2, Pere Estrany, Tobias Preuß, Fynn Schütze Phillip Kubisch je 1.

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In der Bundesliga-Hauptrunde B schlugen die White Sharks den SV Bayer Uerdingen mit 18:8 (5:2, 3:4, 5:1, 5:1). Nach dem Wechsel setzten sich die Haie ab und sind nun Tabellenführer.

"Haben es nach starkem Beginn schleifen lassen."

Philip Kubisch erzielte vier Treffer, der von Waspo gewechselte Routinier Ingo Pickert war dreimal erfolgreich und wurde zum Spieler des Tages gewählt. „Wir waren besser, haben es nach starkem Beginn aber etwas schleifen lassen“, sagte Pickert. Bayer war ohne Ex-Nationalspieler Sven Rößing angereist, zudem musste Kapitän Gerrit Pape kurz nach dem Seitenwechsel aus dem Becken. Die Gäste „Klare Tätlichkeit über Wasser, so schwächen sie sich dann noch selbst“, so Pickert. Leidtragender war White Shark Philipp Dolff, er blieb aber unverletzt.

Weitere Sharks-Tore: Marvin Götz, Felix Struß, Justus Gläser, Felix Haarstick je 2, Capucho Pavicic, Janek Brinkmann, Niclas Schipper je