14. Mai 2019 / 17:45 Uhr

Kampf um die Kappen: Spieler von Waspo 98 wollen sich für die Highlights anbieten

Kampf um die Kappen: Spieler von Waspo 98 wollen sich für die Highlights anbieten

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Er steht im Fokus: 
Alex Giorgetti (links) ist mit Waspo 98 gegen Mladost Zagreb gefordert.
Er steht im Fokus: Alex Giorgetti (links) ist mit Waspo 98 gegen Mladost Zagreb gefordert. © Florian Petrow
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Die Wasserballer von Waspo 98 Hannover haben entscheidende Partien vor der Brust. Höchste Zeit, sich einen Stammplatz zu sichern für die Spiele der Königsklasse und im Rennen um die deutsche Meisterschaft. Die letzte Gelegenheit hierfür ist das Duell mit Mladost Zagreb.

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Es ist ein Kampf um die Kappen, der bei Meister Waspo 98 entbrannt ist. 13 werden pro Spiel nur vergeben, der Wasserball-Meister hat aber 17 Mann im Kader. „Ich erwarte von jedem eine Leistung, mit der er sich für die Titel-Play-offs anbietet“, sagt Trainer Karsten Seehafer. „Sonst sitzt er ganz schnell draußen, ich kann da keine Rücksicht nehmen.“ Am Mittwoch um 19 Uhr (Stadionbad) steht gegen den kroatischen Spitzenklub Mladost Zagreb die finale Partie in der Champions-League-Gruppenphase an.

Reiko Zech drängt in die Mannschaft

Torwart Moritz Schenkel ist wieder gesund und wird zum Einsatz kommen. Immer besser wird Abwehrspezialist Reiko Zech, der nach einer langwierigen Thrombose ins Team drängt und gegen Mladost eine Kappe tragen wird. „Mit ihm kommt zugleich viel Druck nach vorne“, hat Seehafer wohlwollend registriert. Neben Abwehrchef Julian Real könnte Zech zum Saisonendspurt noch sehr wichtig werden. Gegen die Kroaten kann er sich im Zweikampf mit Cosmin Radu (37) beweisen, dem rumänischen Center-Angreifer der Gäste. „Das ist eine Legende, ein überragender Mann“, lobt Seehafer.

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Nicht voll überzeugt ist der Waspo-Coach zuletzt vom italienischen Star und früheren Weltmeister Alex Giorgetti gewesen. „Seit seiner Rippenverletzung vor acht Wochen hat er keine überragende Partie gemacht. In Topform brauchen wir ihn aber – das gilt für alle anderen ebenso“, betont Seehafer.

Waspo ist Tabellensiebter in Pool B, als Ausrichter aber qualifiziert für die Endrunde (6. bis 8. Juni, Stadionbad). Zagreb steht nur einen Platz besser da, im Hinspiel gab es ein 11:11. „Mit einem Sieg aus der Vorrunde gehen und noch auf Platz sechs vorrücken, das wäre schon gut“, so Seehafer.

Das Stadionbad wird für das Final-8 umgebaut

Für Waspo ist es bis zum Final-8-Turnier der Champions der letzte Auftritt im Stadionbad. Dann wird umgebaut, unter anderem wird ins Becken eine Tribüne gestellt. Die Zuschauer werden dicht dran sein am Geschehen. „Es wird ein Gefühl wie am Boxring sein oder wie auf dem Centre-Court“, kündigt der Trainer an. Zwei Wochen dauern die Vorbereitungen, zeitgleich läuft aber die Meisterschafts-Endrunde. Gegen Erzrivale Spandau 04 tritt Waspo am 22. Mai (19 Uhr) daher im Volksbad Limmer an

In der Best-of-five-Serie spielt Waspo anschließend zweifach im Hallenbad in Berlin-Schöneberg. „Sicher ist das nicht optimal – erst raus, dann wieder rein und so weiter. Aber jetzt wird es ernst, da zählen sowieso keine Ausreden“, sagt Waspo-Vorsitzender Bernd Seidensticker.

Karten für das Final-8-Turnier gibt es bereits online (waspo98./tickets) und beim Ticketanbieter eventim. Sie kosten zwischen je nach Länge des Turnierabschnitts zwischen 10 und 40 Euro.

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