08. Mai 2019 / 20:18 Uhr

Waspo 98 jubelt sich im Titelkampf warm / White Sharks in Ludwigsburg gefordert

Waspo 98 jubelt sich im Titelkampf warm / White Sharks in Ludwigsburg gefordert

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der erste Schritt ins Finale ist getan: Marin Ban und Waspo 98 haben Grund zum Jubeln.
Der erste Schritt ins Finale ist getan: Marin Ban und Waspo 98 haben Grund zum Jubeln. © Florian Petrow
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Waspo 98 startet mit einem souveränen 11:6-Erfolg über Duisburg in die Halbfinal-Play-offs. Die White Sharks müssen sich am Samstag in Ludwigsburg beweisen und den Waspo-Frauen steht eine ganz schwierige Aufgabe bevor.

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Sehr frisch ist es gewesen zum Auftakt in die Titel-Play-offs am Barbarasee in Duisburg. Die Spieler des Meisters Waspo 98 haben sich in Thermojacken und Decken gemummelt auf der Bank, nur elf Grad zeigte das Thermometer an. Im gut beheizten Becken beim Amateur SC Duisburg war es deutlich angenehmer als draußen, bei etwa 27 Grad Wassertemperatur fuhr Waspo mit dem 11:6 (1:1, 6:0, 2:3, 2:2) den ersten Sieg in der Best-of-five-Serie ein. „Ein ganz lockerer Sieg, das Ergebnis spiegelt das nicht wider“, sagte Waspo-Vorsitzender Bernd Seidensticker.

Der Start war aber mäßig, bei strömendem Regen geriet der Titelverteidiger sogar in Rückstand. Der immer stärker werdende Reiko Zech glich aus und brachte die Gäste im zweiten Viertel mit 2:1 in Front. In diesem Abschnitt sorgte Aleksandar Radovic mit einem Doppelpack binnen 45 Sekunden zum 5:1 für die Vorentscheidung, sein zweiter Treffer war ein Strafwurf. Vier Sekunden vor der Halbzeitpause erzielte der Montenegriner gar sein drittes Tor zum Stand von 7:1 – damit war alles klar.

Am Sonnabend (18 Uhr) und am Sonntag (12 Uhr) hat Waspo Heimrecht im Stadionbad und kann den Einzug ins Finale mit zwei Erfolgen schaffen.

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White Sharks in Ludwigsburg gefordert

Das Topspiel haben die White Sharks in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga-Hauptrunde A. Am Sonnabend (17 Uhr) treten sie beim ebenfalls ungeschlagenen SV Ludwigsburg an. „Es sieht nach einem Dreikampf aus zwischen Ludwigsburg, Neukölln und uns“, sagt Kapitän Marvin Götz. Weil der SSV Plauen sein Team aus der Bundesliga zurückzieht, dürfte ein weiterer Platz im Oberhaus frei werden. Es sieht danach aus, als würden diese drei Teams in der nächsten Saison im Oberhaus spielen.

„Darauf verlassen wir uns aber nicht“, sagt Götz. Routinier Ingo Pickert ist zum zweiten Mal Vater geworden, er kann den Sharks wohl nicht helfen. Dafür ist Niclas Schipper wieder dabei, der 16-Jährige war zuletzt mit dem U17-Nationalteam unterwegs.

Waspo-Frauen vor schwerer Aufgabe

Keine Chance auf den Einzug ins Finale dürften Waspos Bundesliga-Frauen haben. Sie haben es in den Halbfinal-Play-offs am Sonnabend (16 Uhr, Stadionbad) erneut mit Spandau 04 zu tun.

Torhüterin Meghan Rowland ist wieder zurück in die USA gereist, Waspo hatte sie extra zur Pokalendrunde geholt – im Endspiel setzte es dennoch eine deftige 4:13-Pleite gegen Spandau. Zwei Siege müssen es zum Einzug ins Finale sein, am nächsten Wochenende geht es in Berlin weiter. „Ziel bleibt eine Medaille, klarer Titelfavorit ist Spandau“, sagt Ko-Trainer Ralf Schuff.

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