26. März 2019 / 19:32 Uhr

Zuletzt "brannte es in den Augen": Waspo 98 will gegen Split aus Tief kommen

Zuletzt "brannte es in den Augen": Waspo 98 will gegen Split aus Tief kommen

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Er kann nicht helfen: 
Alex Giorgetti fehlt Waspo wegen einer Rippenprellung.
Er kann nicht helfen: Alex Giorgetti fehlt Waspo wegen einer Rippenprellung. © Florian Petrow
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Unterirdisch sei es gewesen, was die Wasserballer von Waspo 98 Hannover zu­letzt gezeigt haben. Der deutsche Meister hat eine Krise. „Das müssen und können wir viel besser machen“, sagt Vorsitzender Bernd Seidensticker. Am besten schon gegen Jadran Split.

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Ausgerechnet in der Champions League soll am Mittwoch (18.30 Uhr, Stadionbad) die Wende eingeleitet werden. Am 11. Spieltag in Gruppe B ist Jadran Split zu Gast. Waspo verlor zuletzt Platz eins in der Bundesliga an Spandau 04, in der Königsklasse ist man mit nur sechs Punkten seit Wochen auf Tauchstation und nun sogar Achter und Letzter. Nach starkem Saisonauftakt mit Gewinn des Supercups ist das nun eine längere Durststrecke. Und die schmeckt Seidensticker gar nicht.

Chlorwasser nicht schuld am Augenbrennen

Zwar kommen die entscheidenden Partien erst im Mai und für das Endturnier der Champions League im Juni ist Hannover als Ausrichter qualifiziert, „aber das brannte schon ein wenig in den Augen, was wir gespielt ha­ben“, räumt Seidensticker ein, „und das lag ganz bestimmt nicht am Chlorwasser“.

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Besonders übel erwischte es Waspo am vergangenen Spieltag beim 7:18 gegen Spitzenreiter Jug Dubrovnik. „Dass wir trotzdem zu einem Trainingslager eingeladen worden sind von den Kroaten, fand ich bemerkenswert“, so Seidensticker. Ge­gen Dubrovnik zog sich der italienische Spielmacher Alex Giorgetti eine schmerzhafte Rippenprellung zu, er wird gegen Split fehlen. „Unangenehme Sache, er hat jetzt seit zehn Tagen nicht trainiert“, sagt Trainer Karsten Seehafer.

Bilder zum Spitzenspiel Waspo 98 gegen WF Spandau 04 (7:9):

Waspo-Spandau Karsten Seehafer kann nicht hinsehen. Zur Galerie
Waspo-Spandau Karsten Seehafer kann nicht hinsehen. ©
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Im Hinspiel hatte Waspo zur Halbzeit geführt, dann ließ sich der niederländische Center Jorn Winkelhorst provozieren und sah Rot. Es setzte eine 10:15-Pleite. „Das wird uns sicher nicht noch einmal passieren“, so Seehafer.

Große Überzahlschwäche

Das Problem ist aber ohnehin nicht, dass die Mannschaft zu undiszipliniert wäre. Besonders schwach war zuletzt das Überzahlspiel, also das Ausnutzen von Strafzeiten. Und das ist im Wasserball entscheidend, wenn zwei annähernd gleichwertige Teams aufeinandertreffen. „Ich hoffe, Jug war der Tiefpunkt und wir können nun etwas klettern“, sagt Seehafer. Sogar bis Platz sechs könnte Waspo mit dem zweiten Sieg auftauchen. „Im Prinzip sind wir gut drauf, wir müssen das nur wieder zeigen“, betont der Coach.

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