12. Dezember 2021 / 17:53 Uhr

Waspo siegt ganz locker, Frauen fehlt die Kraft

Waspo siegt ganz locker, Frauen fehlt die Kraft

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Kein Pro­blem für einen Weltmeister: Marko Macan trifft für Waspo aus Nahdistanz.
Kein Pro­blem für einen Weltmeister: Marko Macan trifft für Waspo aus Nahdistanz. © Florian Petrow
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Der deutsche Wasserball-Meister Waspo 98 bleibt in der Bundesliga ohne Punktverlust. Die Frauen beenden das Jahr mit einem ordentlichen Auftritt.

Im Schonwaschgang hat der Wasserball-Meister eine saubere Leistung geboten. Waspo 98 schlug den OSC Potsdam mit 20:5 und bleibt in der Bundesliga-Hauptrunde A ohne Punktverlust. „In allen Belangen souverän war das“, sagte Trainer Karsten Seehafer.

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Nagaev trifft fünffach

Mann des Tages war Ivan Nagaev mit fünf Toren. Der Moskauer steht kurz vor der Einbürgerung, den Deutschtest hat er bereits gemacht. Der Linkshänder wird eine willkommene Verstärkung des Nationalteams sein. „Er fühlt sich wohl mit Frau und drei Töchtern in Linden, Ivan will gar nicht mehr weg“, sagte Waspo-Vorsitzender Bernd Seidensticker. Der Meister schonte einige Akteure, darunter Torwart Moritz Schenkel und Julian Real. Ob die beiden ehemaligen Duisburger ihre Laufbahn nach dieser Saison fortsetzen, steht noch nicht fest.

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Wichtiges Spiel am Mittwoch

Am Mittwoch um 19 Uhr steht für Waspo das wichtige Spiel in der Champions League bei CN Marseilla an. In Pool B sind die Franzosen bisher die große Überraschung und auf bestem Weg, das Final-8-Turnier zu erreichen. „Wenn wir da punkten können, wäre das super“, bekräftigte Seidensticker. Auch Waspo hat noch gute Karten, den erforderlichen vierten Platz zu schaffen.


Waspo-Frauen mit ordentlichem Auftritt

Für die Bundesliga-Frauen von Waspo endete das Jahr mit einem ordentlichen Auftritt beim Eimsbütteler TV in Hamburg. Im dritten Abschnitt ließen die Kräfte des ersatzgeschwächten Teams aber nach, es gab eine 8:15-Niederlage. „Das ist verständlich, die sehr junge Mannschaft hat das wirklich gut gemacht“, lobte Trainer Erik Bukowski.

Im zweiten Viertel war für die starke Nikola Busauerova nach drei Fouls Schluss, damit ging in der Abwehr Stabilität verloren. Nach 1:5-Rückstand drehte Waspo auf und bewies Moral, im dritten Durchgang gelang sogar das Tor zum 7:6. „Aber da hatten wir nur noch zehn Spielerinnen“, so Bukowski.

Laatzen verpasst Einzug in dritte Pokalrunde

Die SpVg Laatzen hat den Einzug in die dritte Pokalrunde verpasst, sie verlor mit 14:19 gegen Bayer Uerdingen. Joel Werner war mit vier Toren bester Laatzener Werfer.