28. Februar 2018 / 15:32 Uhr

Waspo 98 Hannover unterliegt Olympiakos Piräus deutlich

Waspo 98 Hannover unterliegt Olympiakos Piräus deutlich

Jörg Grußendorf
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Waspo-Torwart Moritz Schenkel hechtet zum Ball. Er wird gefordert sein, wenn Olmypiakos Piräus zu Gast ist. 
Waspo-Torwart Moritz Schenkel hechtet zum Ball. Er wird gefordert sein, wenn Olmypiakos Piräus zu Gast ist.  © Hundt/Koch
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Internationales Flair im Stadionbad: Olympiakos Piräus forderte Waspo 98 Hannover zum Champions-League-Tanz. Die Wassersportfreunde verloren am Ende mit 7:12.

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Es war deutlicher als im Hinspiel. Und dennoch war Waspo 98 diesmal viel besser. Deutlich stärker sogar. Auch wenn die Champions-League-Niederlage mit 7:12 (1:3, 2:1, 2:4, 2:4) verhältnismäßig hoch ausfiel, so waren die Hannoveraner anders als beim 7:11 in Griechenland am Mittwochabend voll auf der Höhe. Immer dicht dran, allerdings auch nie wirklich dran an einer Überraschung. Dazu war das Klasseteam von Olympiakos Piräus zu stark, zu abgezockt.

​"Wir haben uns klar gesteigert"

„Alles andere als eine Niederlage wäre ohnehin eine Sensation gewesen für uns“, sagte Waspo-Trainer Karsten Seehafer. „Aber das sah phasenweise schon gut aus. Auch wenn wir noch viel Luft nach oben haben.“ Erik Bukowski stimmte ihm zu. „Wir haben uns klar gesteigert“, sagte der Spieler. „Wir haben besonders in den ersten beiden Vierteln sehr konzentriert gespielt.“

Waspo fast auf Augenhöhe

Den 300 Zuschauern im Stadionbad - darunter 30 griechische Fans und die Boxer des BSK Hannover-Seelze - und am TV hat dieses Spiel auf jeden Fall gefallen. „Ich fand es super. Es war spannend bis fast zum Schluss“, sagte BSK-Trainer Artur Mattheis, „Waspo war fast auf Augenhöhe." Wer gedacht hatte, die Griechen könnten den deutschen Pokalsieger auch nur ansatzweise unterschätzen, der lag weit daneben.

Der Favorit ging das Spiel höchst seriös an. Und auch sehr ehrgeizig. Bestes Beispiel: Olympiakos-Trainer Theodoros Vlachos und sein Torjäger Alexandros Gounas gerieten schon im ersten Viertel – beim Stand von 3:1 – verbal gehörig aneinander.

Die Gäste waren auch das erwartet bessere Team, sie leisteten sich allerdings sehr viele leichtsinnige Abschlüsse. Mehrfach verfehlte der Ball das Waspo-Tor oder knallte gegen Pfosten oder Latte. Allerdings lag der lange Zeit sehr knappe Spielstand auch an den couragierten Hannoveraner. Sie hielten in der Abwehr sehr gut dagegen, bekamen sehr oft die Hand beim Wurf noch dazwischen. Sie sorgten dafür, dass Torwart Moritz Schenkel gar nicht so viele Möglichkeiten hatte sich auszuzeichnen.

Ein klarer Schritt nach vorn

Sowieso zeigte sich Waspo physisch voll auf der Höhe. Die Länderspielpause, aber auch die vermehrten Trainingseinheiten, die in den vielen englischen Wochen gar nicht möglich sind, machten sich bemerkbar. Die Hannoveraner machten durch ihren großen Einsatz einiges wett, zeigten sich als wirkliche Mannschaft. Da gab es kein resignieren oder abwinken. Die Jokic und Co. spornten sich immer wieder an. Und auch Trainer Seehafer coachte entgegen sonstigen Gewohnheiten sehr lautstark. Das war ein klarer Schritt nach vorn.

Tore für Waspo 98: Real (2), Radovic, Brguljan, Jokic, Estrany, Ban

​Der Liveticker

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