14. Oktober 2020 / 15:10 Uhr

Platz drei im Dor-Nischl-Pokal: SpVg Laatzen kämpft sich in Chemnitz zurück

Platz drei im Dor-Nischl-Pokal: SpVg Laatzen kämpft sich in Chemnitz zurück

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Laatzens Julian Scherp (mitte) hat das gegnerische Tor im Blick.
Laatzens Julian Scherp (mitte) hat das gegnerische Tor im Blick. © Dennis Scharf
Anzeige

Nach später Anreise und einem Fehlstart beim Dor-Nischl-Pokal kämpft sich die SpVg Laatzen zurück in das Turnier. Am Ende springt für die Mannschaft von Carsten Stegen der dritte Platz heraus. Wie es für die Mannschaft im Ligabetrieb weitergeht, ist aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin ungewiss.

Anzeige

Es ist eine Wildwasserfahrt gewesen für die Sportliche Vereinigung (SpVg) Laatzen. Erst eine halbe Stunde vor Turnierbeginn kam die Mannschaft von Trainer Carsten Stegen in Chemnitz an. Nach einer Auftaktniederlage und teils durchwachsenen Leistungen holte das Zweitligateam am Ende den dritten Platz beim Dor-Nischl-Pokal. Im Vorjahr hatten die Laatzener den Wettbewerb noch gewonnen.

Anzeige

Starke Vorrundenleistung

Der Start gegen den OSC Potsdam II misslang beim 3:5 gewaltig. Doch danach wurde es langsam besser. Es holperte noch ein wenig beim 7:4 über Barracudas Nürnberg. Den Gastgeber SC Chemnitz 1892 fertigte die SpVg aber mit 9:1 ab. „Das war schon ziemlich perfekt“, sagte Stegen zur starken Defensivarbeit und den schnellen Kontertoren. Durch weitere Siege über den SV Zwickau 04 (5:2) und WU Magdeburg (6:5) sprangen die Laatzener auf Vorrundenplatz eins.

Mehr Berichte aus der Region

Zu nachlässig in der Abwehr

Im Halbfinale am nächsten Morgen kam aber das böse Erwachen. Es ging wieder gegen die Ausrichter. „Die hatten sich besser auf uns eingestellt. Und wir waren in der Abwehr zu nachlässig“, beklagte sich Stegen. So stand am Ende ein 5:9. Es blieb somit nur das kleine Finale, in dem das Team gegen Magdeburg die richtige Reaktion zeigte und den Kontrahenten mit 18:5 abschoss.

„Das letzte Ergebnis macht das Turnier für uns ganz versöhnlich“, sagte der Trainer. Alle Spieler des Kaders durften sich in die Torschützenliste eintragen. Tobias Müller war mit 16 Treffern sogar bester Werfer und sollte einen Sachpreis erhalten. Da die SpVg aber schon vor dem Endspiel abreiste, weiß Müller noch nicht, was er eigentlich bekommt. Für das gesamte Team gab es einen Pokal und zwölf Trinkflaschen.

Zukunft ungewiss

Wie es im Pflichtspielbetrieb weitergeht, ist noch immer ungewiss. Der Verband plant weiterhin, die unterbrochene Zweitligasaison fortzusetzen. Doch in welchem Umfang das möglich ist, dazu haben sich die Verantwortlichen noch nicht geäußert.