14. Februar 2021 / 20:48 Uhr

Reals Tore reichen nicht: Olympia in Tokio rückt für deutsche Wasserballer in weite Ferne

Reals Tore reichen nicht: Olympia in Tokio rückt für deutsche Wasserballer in weite Ferne

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
DSV-Kapitän Julian Real, hier für Waspo im Einsatz, traf gegen die Niederlande dreimal.
DSV-Kapitän Julian Real, hier für Waspo im Einsatz, traf gegen die Niederlande dreimal. © Debbie Jayne Kinsey
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Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio wird für die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft zur Herkulesaufgabe. Die 10:11-Niederlage zum Auftakt gegen die Niederlande bedeutet einen herben Dämpfer. Die Treffer der Waspo-Akteure Julian Real (3) und Fynn Schütze (2) reichen nicht.

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Das ist eine sehr bittere Pleite für Deutschlands Wasserballer. Sie verloren beim Olympia-Qualifikationsturnier in Rotterdam zum Auftakt gegen die Niederlande mit 10:11 (2:5, 2:3, 2:2, 4:1). Damit ist die Teilnahme an den Spielen in Tokio in weite Ferne gerückt.

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Mit 5:10 lagen die Deutschen bereits hinten, bevor sie endlich besser trafen. Zwei Tore am Stück von Waspos Julian Real im letzten Viertel brachten das 8:10, Spandaus Denis Strelezkij sorgte für den Anschluss. Dann wurde es hektisch, Abwehrchef und DSV-Kapitän Real musste nach seinem dritten Foul endgültig aus dem Wasser.

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Schütze sorgt noch mal für Hoffnung

In dieser Situation kassierte Torwart Moritz Schenkel das 9:11, der Waspo-Keeper hatte keine Chance. Hannovers nachnominierter Fynn Schütze sorgte mit seinem Treffer zum 10:11 für neue Hoffnung, drei Minuten blieben noch. Zwei Möglichkeiten zum Ausgleich pfiffen die Schiedsrichter ab, die Szenen waren sehr strittig. Bundestrainer Hagen Stamm konnte es nicht glauben, er sah Gelb wegen Meckerns.

Gewinnt Deutschland am Montag (14.30 Uhr) gegen Frankreich nicht, ist Olympia quasi verpasst. Nur drei Tickets sind für Tokio noch zu vergeben, das Halbfinale ist also Pflicht. Und in der deutschen Gruppe B wartet zudem noch Topfavorit Kroatien.


DSV-Tore: Julian Real 3, Fynn Schütze 2, Marko Stamm 2, Denis Strelezkij 2, Lucas Gielen 1.