31. Dezember 2019 / 11:34 Uhr

Wasserballer tanken Kraft für EM in Budapest - Waspos Schütze aus vorläufigen Kader gestrichen

Wasserballer tanken Kraft für EM in Budapest - Waspos Schütze aus vorläufigen Kader gestrichen

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Waspos Linkshänder Fynn Schütze wurde bereits aus dem vorläufigen EM-Kader von Bundestrainer Hagen Stamm gestrichen.   
Waspos Linkshänder Fynn Schütze wurde bereits aus dem vorläufigen EM-Kader von Bundestrainer Hagen Stamm gestrichen.    © imago/Domenic Aquilina
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Die deutschen Wasserballer haben bei einem Trainingslager in der Nähe von Mailand mächtig geackert. Das Ziel ist, sich bei der Europameisterschaft in Budapest einen Startplatz für das Olympia-Qualifikationsturnier zu sichern. Am 2. Januar geht es mit einem Vier-Nationen-Turnier in Montenegro weiter.

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Drei Übungseinheiten pro Tag, dazu anstrengende Testspiele gegen Weltmeister Italien – die deutschen Wasserballer haben bei einem Trainingslager in der Nähe von Mailand mächtig geackert. Das Ziel ist, sich bei der Europameisterschaft in Budapest vom 12. bis 26. Januar einen Startplatz für das Olympia-Qualifikationsturnier zu sichern. Bereits am 2. Januar geht es mit einem Vier-Nationen-Turnier in Montenegro weiter.

Ein Spieler aus Hannover ist allerdings bereits aus dem vorläufigen Kader gestrichen worden: Linkshänder Fynn Schütze von Waspo 98 wird zumindest bei der EM nicht dabei sein.

Bundestrainer Hagen Stamm aus Berlin musste während der drei Tage in Italien einige Ausfälle verkraften, unter anderem erkrankte Center Dennis Eidner (ASC Duisburg). In den Vergleichen mit dem Weltmeister hielt das DSV-Team jeweils etwa drei Viertel gut mit, dann aber spielten die Italiener ihre konditionellen Vorteile aus. Einen guten Eindruck hinterließen Torwart Kevin Götz und Abwehrspezialist Reiko Zech (beide Waspo), auch der erst 17 Jahre alte Niclas Schipper von den White Sharks bewährte sich und zählt weiterhin zum Kader. Waspo-Schlussmann Moritz Schenkel sowie Teamkollege und DSV-Kapitän Julian Real sind für die EM ohnehin gesetzt.

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Die fünf verbliebenen Hannoveraner können nun Silvester feiern, bevor sie nach Montenegro reisen. Dort treffen sie in dieser Reihenfolge auf Frankreich, die Gastgeber und Georgien, gegen das es zuletzt eine 7:9-Niederlage setzte. Anschließend folgt ein weiterer Kurzlehrgang in Berlin (7. bis 10. Januar), nach dem Stamm entscheiden wird, welche 13 Mann er mit nach Ungarn nimmt.

Über Rotterdam? DSV will sich für Olympia qualifizieren

In Budapest hat es Deutschland in seiner Vorrundengruppe mit Topfavorit Kroatien, Montenegro und der Slowakei zu tun. Platz zwei würde einen vermeintlich leichten Gegner in der Zwischenrunde bedeuten. Nur der neue Europameister löst direkt das Olympiaticket, falls er nicht Italien, Spanien oder Serbien heißt. Diese Nationen sind bereits für Tokio qualifiziert. Olympia ist das Ziel des DSV, der Weg dürfte über das finale Quali-Turnier im März in Rotterdam führen. Vier Plätze dafür werden in Budapest vergeben, Rang acht sollte Deutschland reichen.

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