09. Dezember 2019 / 16:55 Uhr

Waßmannsdorf siegt im letzten Heimspiel vor Winterpause

Waßmannsdorf siegt im letzten Heimspiel vor Winterpause

Patrick Teschke
SPORTBUZZER-Nutzer
Waßmannsdorf gegen LFC II USER-BEITRAG
Waßmannsdorf © Patrick Teschke
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Kreisoberliga Dahme/Fläming: Die Heideseer SV Fortuna Friedersdorf/Gussow trat in Waßmannsdorf an und fuhr ohne Punktgewinn in die Heimat.

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Gestern stand bei perfektem Fußballwetter das letzte Heimspiel vom SV Waßmannsdorf vor der Winterpause an. Zu Gast war die Heideseer SV Fortuna Friedersdorf/Gussow. 33 Zuschauer wollten diese Partie nicht verpassen.

Die erste Halbzeit gehörte von Beginn an den Hausherren aus Waßmannsdorf. Das Team um Trainer Schneemann erarbeite sich zahlreiche Chancen und verpasste oft nur knapp den gegnerischen Kasten. Heidesee hingegen blieb ohne eine klare Torchance. Die anwesenden Zuschauer mussten bis 31. Minute warten ehe Manuel Hildebrandt zur 1:0 Führung einnetzte. Hinzu kamen noch 2 Lattentreffer von Blank und Zamel. Das Aluminium rettete Fortuna vorübergehend. Erst kurz vor Abpfiff der ersten Hälfte erhöhte Mahmoud Zamel auf 2:0 (45. Minute).

Nach der Pause fand der SVW nicht so recht ins Spiel und eine Unaufmerksamkeit führte zum folgenschweren Ballverlust in der eigenen Hälfte. Jonathan Wodrich nutzte die Gelegenheit und stellte den Anschlusstreffer zum 2:1 (51.) her. Der Gästetrainer brachte daraufhin Benjamin Sobieray für Tim Hinze (58.) und der sollte sich als Joker entpuppen. War er doch der Torschütze zum 2:2 Ausgleich (68.) und das nach nicht einmal 10 Spielminuten. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht wie Waßmannsdorf das Spiel abzugeben schien. Doch die Partie war noch nicht vorbei. Die erneute waßmannsdorfer Führung zum 3:2 (72.) durch Mahmoud Zamel war ein riesen Bock vom HSV Keeper Schulze. Ihm rutschte der Ball unter den Beinen durch ins Tor.

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Fortuna wechselte erneut und vom Hövel verließ das Feld für Henkel. Unbeeindruckt vom Wechsel drehte der SVW wieder auf und Zamel schnürrte den Hattrick mit dem 4:2 (83.). Schließlich durfte auch Steven Schenkel vor heimischen Publikum für den SVW auflaufen und Zamel holte sich seinen Applaus ab. Waßmannsdorf siegte mit 4:2 und stellt mit 37 Toren die zweitstärkste Offensive der Liga. Heidesee verliert erneut und sollte sich angesichts der 4 weiteren Gegentreffer Sorgen um die Abwehr machen. Im Durchschnitt kassiert das Team aus Friedersdorf 3 Gegentore je Spiel. Waßmannsdorf klettert durch den Sieg weiter in der Tabelle auf Rang 5.

SVW-Trainer Schneemann: "Das Ergebnis liest sich schön, nach dem 2:2 noch 4:2 zu gewinnen, aber man darf solch ein Spiel wie in der ersten Halbzeit mit einer 2:0 Führung nicht so aus der Hand geben. Wir haben Heidesee selber zurück ins Spiel gebracht, nachdem wir dieses eigentlich voll kontrollierten. In der ersten Hälfte hätten wir mit etwas mehr Treffsicherheit durchaus höher in Führung gehen können. Immerhin wir verabschiedeten uns von den Fans Zuhause mit einem Sieg und nehmen jetzt die schwere Auswärtsaufgabe in Zellendorf in Angriff."

Am kommenden Spieltag empfängt Heidesee die Reserve aus Miersdorf (Rang 6) und für Waßmannsdorf geht es nach Zellendorf (10. Platz).

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