13. Dezember 2020 / 15:39 Uhr

Watzke und Zorc reagieren auf Favre-Aus: Darum musste der BVB-Trainer gehen

Watzke und Zorc reagieren auf Favre-Aus: Darum musste der BVB-Trainer gehen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hans-Joachim Watzke (l.) und Michael Zorc haben die Trennung von BVB-Trainer Lucien Favre kommentiert.
Hans-Joachim Watzke (l.) und Michael Zorc haben die Trennung von BVB-Trainer Lucien Favre kommentiert. © Getty
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Nach dem desaströsen 1:5 gegen den VfB Stuttgart hat sich Borussia Dortmund am Sonntag von Trainer Lucien Favre getrennt. Nach dem Aus für den Schweizer äußerten sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc zur Personalentscheidung.

Lucien Favre ist nicht länger Trainer von Borussia Dortmund. Am Sonntagnachmittag bestätigte der BVB die Trennung vom Schweizer Coach, dem letztlich die 1:5-Niederlage gegen Aufsteiger VfB Stuttgart rund 24 Stunden zuvor zum Verhängnis wurde. In einer ersten Stellungnahme äußerten sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc zur plötzlichen Trennung - und erklärten, warum der 63-Jährige gehen musste.

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"Wir alle sind Lucien Favre dankbar für seine hervorragende Arbeit in den vergangenen zweieinhalb Jahren, in denen er mit seinem Team zwei Vizemeisterschaften errungen hat", sagte Watzke, der nicht näher ins Detail gehen wollte, den Ex-Trainer aber für dessen Arbeit lobte: "Als Fachmann und als Mensch ist Lucien Favre über jeden Zweifel erhaben."

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Etwas detaillierter meldete sich Zorc zu Wort. Zwar falle es den BVB-Verantwortlichen "schwer, diesen Schritt zu gehen", sagte der Sportchef. "Gleichwohl sind wir der Meinung, dass das Erreichen unserer Saisonziele aufgrund der zuletzt negativen Entwicklung in der gegenwärtigen Konstellation stark gefährdet ist und wir deshalb handeln müssen." Nach der herben Niederlage gegen den VfB waren die Dortmunder auf den fünften Platz abgestürzt und haben bereits fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer FC Bayern.

Favre hatte den Trainerjob bei der Borussia im Juli 2018 angetreten und war in den vergangenen Jahren jeweils Vizemeister hinter dem FC Bayern geworden. Kritiker warfen Favre indes vor allem in den schwächeren Phasen der Borussia - von denen der BVB zuletzt eine erlebte - eine zu abwartende Spielweise und ein zu unemotionales Coaching vor. Bis auf weiteres übernimmt Favres bisheriger Co-Trainer Edin Terzic, während der zweite Assistent Manfred Stefes mit Favre den Klub verlässt.

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