07. September 2021 / 12:48 Uhr

Wechsel fix: Ex-Hanseat Jan Löhmannsröben schließt sich Halleschen FC an

Wechsel fix: Ex-Hanseat Jan Löhmannsröben schließt sich Halleschen FC an

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Jan Löhmannsröben markierte den Ausgleich gegen Luckenwalde nach Vorarbeit von Hanno Behrens (l.).
Jan Löhmannsröben (r.) läuft fortan für den Halleschen FC auf. © LUTZ BONGARTS
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Der Defensivspieler und Hansa Rostock trennten sich noch vor einer Woche. Jetzt hat Jan Löhmannsröben in der 3. Liga beim Halleschen FC unterschrieben.

Eine Woche nach seiner Vertragsauflösung beim FC Hansa Rostock hat Jan Löhmannsröben einen neuen Verein gefunden. Der Defensivspieler hat einen Einjahreskontrakt beim Drittligisten Halleschen FC unterschrieben. Der 30-Jährige war aufgrund der Personalmisere der Saalestädter schon in den vergangenen Tagen mit dem HFC in Verbindung gebracht worden.

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Bei den Hallensern fehlen nach dem kürzlichen Ausfall von Louis Samson fünf Defensivspieler für unbestimmte Zeit. Laut HFC-Sportdirektor Ralf Minge „wäre es verantwortungslos gegenüber der Mannschaft gewesen, einen Profi mit der Qualität eines Jan Löhmannsröben nicht zu verpflichten." Minge sieht den Neuzugang als Mentalitätsspieler und meint, dass der gebürtige Hesse „bereits mehrfach nachgewiesen hat, dass er erfolgsorientiert mit Druck umgehen kann."

Die Transfer-Aktivitäten des FC Hansa im Sommer 2021:

Hanno Behrens bleibt Kapitän beim 1. FC Nürnberg. Foto: Daniel Karmann Zur Galerie
Hanno Behrens bleibt Kapitän beim 1. FC Nürnberg. Foto: Daniel Karmann ©

Löhmannsröben hatte sich noch im vergangenen Sommer dem FC Hansa Rostock angeschlossen. Als Führungskraft in der Defensive gehörte er mit 35 Partien (ein Tor) zu den tragenden Säulen bei der Zweitliga-Rückkehr der Ostseestädter. Da der 30-Jährige in den ersten sechs Partien nur auf vier Kurz-Einsätze kam und der FCH mit Lukas Fröde am letzten Sommertransfertag einen weiteren Konkurrenten für seine Position verpflichtete, sah Löhmannsröben seine Aussichten auf mehr Spielzeit weiter schwinden. Es kam zur vorzeitigen Auflösung des noch bis ursprünglich Sommer 2022 laufenden Vertrages.