Das ist die Weihnachtsgeschichte von Max und Martin, den Unzertrennlichen. Mehr als sieben Jahre haben Max Kruse und Martin Harnik in der Jugend zusammengespielt – beim SC Vier- und Marschlande, einem Club im Südosten Hamburgs. 2006 wechselten beide auch gemeinsam nach Bremen.
Dort trennten sich die Wege. Harnik ging über Düsseldorf und Stuttgart nach Hannover. Kruse über St. Pauli, Freiburg, Gladbach und Wolfsburg zurück nach Bremen. Und weil sie sich „schon ewig kennen“, wie beide gern bestätigen, halten sie Kontakt. „Wir sind gute Freunde und unternehmen auch was zusammen“, sagt Harnik.


Jetzt hat der Max wieder etwas über Martin gesagt. Kruse plauderte in Werders vereinseigener TV-Sendung „Up’n Schwutsch“. Auf die Frage, mit wem er gern nochmal in einer Mannschaft spielen würde, antwortete er erwartbar: Martin Harnik.
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Wenn der Max mit dem Martin in der Ü 50 vom SC Vier- und Marschlande später mal ein bisschen kicken will – dann soll es so sein. Aber Harnik, jetzt, vor der Rückrunde der Bundesliga nach Bremen holen? Das soll Werder angeblich versucht haben, zumindest vermeldete das der „Weser-Kurier“ auf seiner Online-Plattform „Mein Werder“. Harnik soll Werders Angebot sehr offen gegenübergestanden haben, heißt es da. Aber Präsident Martin Kind habe den Wechsel in der Winterpause abgelehnt.
"Harnik fühlt sich in Hannover sehr wohl"
Mal wieder ein Machtwort von Kind – die häufen sich gerade. Manager Horst Heldt durfte nicht einer Herzensangelegenheit nachgeben und zum 1. FC Köln wechseln. Auch Salif Sané hatte schon nach dem Abstieg 2016 bleiben müssen. Nun also soll Harnik von Kind gezwungen worden sein, den Vertrag bis 2019 einzuhalten – oder doch nicht?
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„Alles Unsinn“, sagte Kind dem SPORTBUZZER. „Weder gab es eine Anfrage noch eine Absage, ich weiß nicht, wo das herkommt.“ Der 96-Chef hakt die Geschichte als Weihnachtsente ab: „Das ist überhaupt kein Thema.“ Zudem fühle sich „Harnik in Hannover sehr wohl, so nehme ich das zumindest wahr“, meint Kind: „Sonst müsste er schon ein sehr guter Schauspieler sein, und so schätze ich ihn nicht ein.“
Es wäre schon sportlicher Wahnsinn, den mit sechs Treffern besten Torschützen abzugeben. Unverantwortlich wäre zudem, wenn damit ein Konkurrent im Abstiegskampf stärker gemacht würde. Kind macht deshalb noch mal klar: „An Leistungsträgern rütteln wir überhaupt nicht.“ So bleibt die schnelle Wiedervereinigung von Max & Martin ein Werder-Weihnachtsmärchen.
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