16. April 2020 / 16:58 Uhr

Wechsel-Wirrwarr um Chris Bita

Wechsel-Wirrwarr um Chris Bita

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Bisher ist es unklar, ob Chris Bita auch in der kommenden Saison das Trikot der Siebenbäumer trägt.
Bisher ist es unklar, ob Chris Bita auch in der kommenden Saison das Trikot der Siebenbäumer trägt. © Agentur 54°
Anzeige

Der Landesligist bekam zuerst zwei Mal eine Zusage bevor es zu einer Absage kam

Anzeige

Kehrt der Defensivspieler zu Oberligist Oldenburger SV zurück – oder doch nicht? Das weiß Chris Bita wohl selbst nicht so genau.

Albrecht rechnet mit Bita

Laut OSV-Trainer Florian „Ebbe“ Albrecht hat der 24-Jährige bei den Ostholsteinern zugesagt. „Ich gehe davon aus, dass er kommt. Er hat Kontakt zu uns aufgenommen und bei mir für die kommende Saison zugesagt“, sagt er über den Verteidiger von Landesligist Grün-Weiß Siebenbäumen, der schon von 2013 bis 2014 (U19-Elf) und 2015 bis 2016 am Schauenburger Platz gespielt hat.

Mehr von GW Siebenbäumen

Vorstand von Siebenbäumen ist verwirrt

Ursprünglich hatte Bita schon in Siebenbäumen mündlich für ein weiteres Jahr zugesagt, räumt dessen Vorsitzender Marco Kalcher ein. Dann bat er plötzlich um Bedenkzeit. Kalcher klärt auf: „Er hat am 30.3. bei uns zugesagt. Am 1. April nochmal um Bedenkzeit gebeten. Am 4.4. hat er mir wieder geschrieben, dass er bleibt um dann am 13. April unseren Trainer zu informieren, dass er wohl doch wechseln will.“ Bei den Grün-Weißen ist man irritiert vom Wechsel-Wirrwarr. „Ich spreche mit ihm nicht nochmal über einen Verbleib“, sagt der Vorsitzende, „was uns in unseren Planungen aber nicht zurückwirft. Wir möchten nur Spieler haben, die sich zu einhundert Prozent mit unserem Klub identifizieren. Reisende soll man nicht aufhalten.“

Oldenburger SV hat gut gehaushaltet

Der Spieler selber verweist auf den Oldenburger Trainer. „Wenn er kommt, ist er herzlich willkommen“, sagt Albrecht. Am Schauenburger Platz will man den Kader künftig breiter aufstellen, da es einige auswärtige Spieler gibt. „Einige sind nicht immer vor Ort, schließlich wollen wir nicht mit acht Mann in der Woche trainieren“, sagt Fußballobmann Andreas Brunner. Und wie stemmt der Klub die ganzen Neuzugänge? „Wir gehen finanziell kein Risiko ein. Dafür sind wir zu sehr Kaufleute und geben nur das aus, was wir auch haben. Jedenfalls haben wir gut gehaushaltet“, erklärt Brunner.