04. April 2022 / 15:41 Uhr

Konsequenzen für Dingert nach Wechselfehler? Schiedsrichter-Chef Fröhlich "fände es fatal" 

Konsequenzen für Dingert nach Wechselfehler? Schiedsrichter-Chef Fröhlich "fände es fatal" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fordert keine Konsequenzen für Christian Dingert (Mitte): Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich (eingeklinkt).
Fordert keine Konsequenzen für Christian Dingert (Mitte): Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich (eingeklinkt). © IMAGO/MIS/ActionPictures
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Der Wechselfehler des FC Bayern München beim Bundesliga-Spiel in Freiburg sorgt für hitzige Diskussionen. DFB-Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich sieht den Unparteiischen Christian Dingert zwar mit in der Verantwortung, fordert aber keine persönlichen Konsequenzen. "Ich fände es fatal als Botschaft", sagte er. 

Für Schiedsrichter Christian Dingert sollte es nach dem Wechselfehler des FC Bayern München im Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg keine persönlichen Konsequenzen geben. "Ich fände es fatal als Botschaft. Man muss jetzt feststellen: Da ist ein Fehler passiert, da hat jeder so einen Anteil daran", sagte Lutz Michael Fröhlich, Schiedsrichterchef beim Deutschen Fußball-Bund, bei einem Medien-Workshop am Montag. Fröhlich nannte dabei als Beteiligte Dingert, den Vierten Offiziellen (Arno Blos) und die Bayern-Teammanagerin (Kathleen Krüger).

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Beim 4:1-Sieg des Bundesliga-Tabellenführers am Samstag in Freiburg waren die Münchner kurz vor dem Ende beim Stand von 3:1 für wenige Sekunden mit zwölf Spielern auf dem Platz, ehe der Unparteiische Dingert die Begegnung unterbrach. Zuvor war bei der geplanten Auswechslung von Kingsley Coman die falsche Rückennummer angezeigt worden. Der Franzose fühlte sich wohl nicht angesprochen und ging bei einem Doppelwechsel zunächst nicht vom Feld.

"Im Prozessablauf gab es schon Fehler, die auf der Schiedsrichterseite gelegen haben", bestätigte Fröhlich erneut. Zum Beispiel das fehlende Check-up nach den Wechseln und vor der Spielfortsetzung. Auch seien die Referees angehalten, bei mehreren Wechseln innerhalb einer Unterbrechung wie in diesem Fall genau darauf zu achten, dass diese nacheinander durchgeführt werden.

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"Man muss das in Ruhe aufarbeiten", sagte Fröhlich. Dies geschieht auch beim derzeitigen Trainingslehrgang der DFB-Spitzenreferees in Potsdam, an dem auch der 41 Jahre alte Dingert aus Lebecksmühle teilnimmt. Der SC Freiburg hat bis diesen Montag um Mitternacht Zeit, Einspruch gegen die Spielwertung einzulegen. Die Verantwortlichen des Klubs prüfen einen Einspruch.

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