01. Dezember 2019 / 17:30 Uhr

Auf dem Weg zum Double: Aber die VfL-Fußballerinnen wollen mehr!

Auf dem Weg zum Double: Aber die VfL-Fußballerinnen wollen mehr!

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Dauer-Jubel: Der VfL (l. Alexandra Popp) wurde souverän Herbstmeister.  
Dauer-Jubel: Der VfL (l. Alexandra Popp) wurde souverän Herbstmeister.   © Boris Baschin
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Der VfL Wolfsburg ist noch souveräner als gedacht Herbstmeister der Frauen-Bundesliga geworden, auch der Trainer sagt: "Das hätte ich so nicht erwartet.“ Doch nationale Titel sind nicht das größte Ziel.

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Dass ihnen die Herbstmeisterschaft nicht zu nehmen sein wird, war vorher klar: Am Freitagabend schafften die VfL-Fußballerinnen dann auch die nötigen Fakten, beendeten die Bundesliga-Hinrunde mit einem 7:0-Sieg bei Bayer Leverkusen.

Selbst für die erfolgsverwöhnten Wolfsburgerinnen ist die Bilanz nach elf Spielen beeindruckend: Zehn Siege, 31 Punkte, 50 (!) Tore geschossen, nur vier kassiert. Der Dauer-Meister (zuletzt drei Titel in Folge) hat sich in Sachen Souveränität offenbar noch einmal gesteigert. Für den Moment, so Trainer Stephan Lerch, „ist die Herbstmeisterschaft super. Das wir so souverän durch die Hinrunde kommen, hätte ich auch nicht erwartet. Am Ende ist das aber ein Titel, mit dem wir nichts anfangen können. Wir müssen weitermachen.“

In der Liga ist der Double-Gewinner auf Kurs, im DFB-Pokal ebenfalls, schaltete im Achtelfinale den größten Rivalen Bayern München selbst aus. Der VfL, der seit 2017 alle deutschen Titel gewonnen hat, ist auf dem Weg zum nächsten Double. VfL-Kapitänin Alexandra Popp verriet aber nach dem Leverkusen-Spiel, dass das größte Ziel ein anderes sei: „Die Champions League haben wir ein bisschen höher angesetzt, weil wir einfach in den vergangenen Jahren immer wieder die Chance hatten, den Titel nach Wolfsburg zu holen, es aber nie geschafft haben. Es waren Kleinigkeiten entscheidend.“ 2013 und 2014 gewann der VfL die Königinnenklasse, ist seitdem heiß auf Titel Nummer 3.

Frauenfußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg - FC Bayern München

Frauenfußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg - FC Bayern München Zur Galerie
Frauenfußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg - FC Bayern München © Roland Hermstein
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2013 und 2014, so Popp (seit 2012 beim VfL), war das Team „gespickt mit Top-Spielerinnen wie Nadine Keßler oder Martina Müller, das hat echt viel Spaß gemacht“. Mittlerweile ist die internationale Konkurrenz deutlich größer geworden, dafür habe der VfL„viele internationale Spielerinnen dabei, die auf Top-Niveau spielen. Wir können auf dem Platz flexibel agieren“, so Popp. Das mache die womöglich beste Wolfsburger Mannschaft aller Zeiten „schwer ausrechenbar“.

Auch Lerch weiß: „Letztes Jahr hatten wir etwas Pech mit dem Los gegen Lyon. Jetzt stehen wir gegen Glasgow City im Viertelfinale und sind ganz klar Favorit, das ist eine große Chance. Und danach sind es noch zwei Ansetzungen bis zum Finale.“ Setzt sich der VfL wie zu erwarten gegen den Underdog aus Schottland durch, geht es dann im Halbfinale gegen den Sieger des spanischen Duells zwischen Atletico Madrid und Barcelona, auf Lyon kann der VfL erst im Finale treffen. „Bis dahin ist es aber noch weit. Um am Ende drei Titel zu holen, muss viel zusammen kommen“, warnt Lerch. Klar ist jedoch auch, dass der VfL von allen Teams den vermeintlich einfachsten Weg ins Finale hat.

„Wir hoffen, dass wir es diesmal schaffen und immer auf einem Top-Level spielen“, so Popp. Der CL-Titel bleibt das größte aller Ziele, der Ehrgeiz in den anderen Wettbewerben werde dadurch aber nicht kleiner: „Wir sind immer hungrig, nie satt und dementsprechend immer motiviert“, darum dürfe man „die Meisterschaft und den Pokal nicht vergessen. Im Optimalfall wollen wir das Triple holen!“

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Nach dem 7:0-Kantersieg gegen die Bayer-Frauen sprach Wölfe TV mit den Torschützinnen Noelle Maritz und Fridolina Rolfö sowie Dreierpackerin Pernille Harder und Cheftrainer Stephan Lerch über das Spiel. Ein Hinrunden-Fazit gibt es obendrauf. 🎤

Gepostet von VfL Wolfsburg Frauenfußball am Samstag, 30. November 2019
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