23. Januar 2018 / 07:15 Uhr

Wegen Aubameyang-Wechsel zu Arsenal: Stürmer muss früher vor Gericht

Wegen Aubameyang-Wechsel zu Arsenal: Stürmer muss früher vor Gericht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pierre-Emerick Aubameyang muss als Zeuge vor dem Dortmunder Landgericht aussagen - wegen seines bevorstehenden Wechsels früher als geplant.
Pierre-Emerick Aubameyang muss als Zeuge vor dem Dortmunder Landgericht aussagen - wegen seines bevorstehenden Wechsels früher als geplant. © imago
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Der Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal steht kurz bevor. Zuvor muss er allerdings noch in Dortmund vor das Gericht treten - früher als geplant. Es geht um den Anschlag auf den BVB-Bus im vergangenen Jahr. 

Es kann jederzeit passieren: Pierre-Emerick Aubameyang steht unmittelbar vor dem Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Arsenal. Nachdem bereits eine Delegation aus London beim BVB verhandelt hat, stehen nun alle Zeichen auf Abschied. Nach übereinstimmenden Medienberichten geht es beim Wechsel des BVB-Torjägers nur noch um die fällige Ablöse. Arsenal soll 55 Millionen Euro bieten, Dortmund will aber 70 Millionen erzielen - und auch noch Arsenal-Stürmer Olivier Giroud als Ersatz ausleihen.

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Doch zunächst muss der Gabuner erstmal vor Gericht - und zwar als Zeuge beim Prozess gegen den Bomben-Attentäter Sergej W., dessen Ziel im April 2017 der BVB-Bus vor dem Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco war. Bei der Explosion wurde Verteidiger Marc Bartra, der ebenfalls vor dem Abgang beim BVB steht, schwer verletzt.

Die Skandal-Akte Aubameyang in Bildern


Mit 77 km/h in einer 30er Zone: Am 13. Oktober 2013 wird Aubameyang mit 47 km/h zu viel geblitzt. Das Bußgeld von 200€ verkraftet der Stürmer locker - schon mehr schmerzt da der Verlust seiner Fahrerlaubnis für einen Monat. Bereits zuvor wurde der Stürmer in seinem Porsche geblitzt. Zur Galerie
Mit 77 km/h in einer 30er Zone: Am 13. Oktober 2013 wird Aubameyang mit 47 km/h zu viel geblitzt. Das Bußgeld von 200€ verkraftet der Stürmer locker - schon mehr schmerzt da der Verlust seiner Fahrerlaubnis für einen Monat. Bereits zuvor wurde der Stürmer in seinem Porsche geblitzt. ©

Richter Peter Windgätter hat Aubameyang und Bartra wegen ihrer bevorstehenden Wechsel nun deutlich früher eingeladen als geplant. "Was ist denn dann mit dem Zeugen Aubameyang? Von dem hört man ja auch, dass er bald weg ist, sollen wir den nicht auch direkt laden?", soll Oberstaatsanwalt Carsten Dombert während des Prozesses gesagt haben - Der Richter befolgte den Vorschlag.

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Es könnte nun tatsächlich schnell im Fall Aubameyang gehen: Manchester United hat die Verpflichtung von Arsenal-Stürmer Alexis Sanchez am Montagabend offiziell gemacht - damit ist der Weg für "Auba" frei.