24. November 2021 / 17:34 Uhr

Wegen Corona: Grizzlys Wolfsburg bereiten sich aufs Boostern vor

Wegen Corona: Grizzlys Wolfsburg bereiten sich aufs Boostern vor

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
copy of Grizzlys-Manager Charly Fliegauf.
Gefüllte Hallen: In der DEL wohl in Kürze wieder Vergangenheit. Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf findet die Corona-Entwicklung besorgniserregend. © Boris Baschin
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Gibt es wegen der neuen Corona-Verordnung Änderungen bei Heimspielen von Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg? Der Klub wolle rechtzeitig informieren, teilte er gestern mit. Das Team wird derweil schon fürs Boostern durchleuchtet.

Die Corona-Pandemie bedrängt auch weiterhin das Eishockey-Oberhaus. Charly Fliegauf von den Grizzlys Wolfsburg, neben Peter John Lee (Eisbären Berlin) der erfahrenste Manager der DEL, sagt: "Die Entwicklung ist besorgniserregend."

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Aufgrund unterschiedlicher Inzidenz- und Hospitalisierungsraten könnten die Auswirkung aufs Eishockey, insbesondere auf Zuschauer- und Einlassregeln, unterschiedlich ausfallen. Die Lage ist dynamisch, Änderungen immer wieder möglich. Auf die Grizzlys Wolfsburg wartet erst am Freitag in einer Woche das nächste Spiel, es ist ein Heimspiel. Ob es dann schon Änderungen, etwa bei der Platzbelegung geben muss, ist offen.

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Die Grizzlys gaben am Mittwoch Nachmittag folgende Mitteilung heraus: "Die neue Corona-Verordnung ist heute in Kraft getreten. Derzeit können wir noch nicht absehen, welche konkreten Regelungen und Änderungen im Vergleich zu unseren bisherigen Heimspielen in der kommenden Woche gelten werden. Wir werden über alle Maßnahmen im Hinblick auf das kommende Heimspiel am Freitag, 3. Dezember gegen Iserlohn rechtzeitig und detailliert informieren. Wir stehen weiterhin in engem und sehr gutem Kontakt mit der Politik, der Stadt Wolfsburg und dem Gesundheitsamt."

In Bayern droht wegen enorm hoher Inzidenz eine Reduzierung der Zuschauerkapazität auf 25 Prozent. In Niedersachsen sieht es noch besser aus. Die Wolfsburger haben zudem verschiedene Szenarien längst vorbereitet "und wir verfahren schon lange nach der 2G-Regelung", so Fliegauf. "Doch was noch kommt, das kann man nicht abschätzen. Die Sitzplatzordnung kann sich ändern, vielleicht gibt es 2G-Plus.

Auflagen für Akteure mit abgelaufenem Impfstatus erwartet

Aufgrund der Entwicklung inzwischen auch im Fokus: der Impfstatus der Spieler. Fliegauf: "Unser Team ist zu hundert Prozent durchgeimpft, das ist gut. Aber unsere Hygienebeauftragten Dr. Axel Gänsslen und Yannick Imler bringen jetzt alle auf Stand, ab wann eine Boosterimpfung bei den einzelnen Akteuren empfehlenswert ist“. Als ungeimpft geltende Akteure müssen mit Einschränkungen oder zusätzlichen Anforderungen rechnen durch Auflagen der Behörden oder der DEL. Mehrfache wöchentliche PCR-Tests zum Beispiel. "Das könnte so kommen", erwartet Fliegauf. Die DEL als Liga werde keine schärferen Auflagen fordern als Bundes- und Landesbehörden.