11. März 2020 / 15:41 Uhr

Wegen Coronavirus: 3. Liga verschiebt zwei Spieltage bis nach Ostern - keine Geisterspiele

Wegen Coronavirus: 3. Liga verschiebt zwei Spieltage bis nach Ostern - keine Geisterspiele

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Krönte seine Leistung mit zwei Toren: Hansa Rostocks John Verhoek.
Der vorerst letzte Jubel in der 3. Liga: Gleich zwei Spieltage wurden verschoben. © LUTZ BONGARTS
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Aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus verschiebt die 3. Liga gleich zwei Spieltage. Die Partien des 28. und 29. Spieltags werden nach Ostern nachgeholt. Das gab der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch bekannt.

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Die 3. Liga verlegt zwei Spieltage! Aufgrund des Coronavirus verschiebt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gleich zwei Spieltag der dritthöchsten Klasse im deutschen Fußball. Die Partien des 28. und 29. Spieltags sollen nach Ostern nachgeholt werden.

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Der früheste Zeitpunkt für die Nachholspiele soll erst Anfang Mai sein. Die genauen Zeitpunkte werden aber noch bekanntgegeben. Wie mit dem 30. Spieltag, der am übernachsten Wochenende stattfinden soll, umgegangen wird, soll am kommenden Montag besprochen werden.

"Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, nahezu stündlich ergeben sich neue Sachlagen. Klar ist: Die Gesundheit steht über allem. Klar ist darüber hinaus, dass wir unserer Verantwortung für die Vereine gerecht werden wollen und müssen", sagte DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius. "Vor diesem Hintergrund ist vom DFB für den Fußball in Deutschland ein vernünftiges und entschlossenes Handeln gefragt. Dies muss stets auf Grundlage der von den zuständigen Gesundheitsbehörden ausgesprochenen Verfügungen und im engen Austausch mit den beteiligten Klubs – wie nun in der 3. Liga – geschehen", sagte er.

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Zahlreiche Geisterspiele und auch etliche Spielabsagen hat die Ausbreitung des Coronavirus jetzt schon verursacht. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick über alle großen Spiele, die abgesagt werden. ©

Die Klubs der dritten Liga drängten darauf, die Spiele zu verschieben. Geisterspiele hätten bedeutet, dass alle Vereine deutliche Einbußen bei den Einnahmen hätten hinnehmen müssten. "Viele Geisterspiele werden sich die Zebras nicht leisten können; eine Verlegung der Spiele oder auch eine Verlängerung der Saison ist eigentlich alternativlos", erklärte etwa der Drittligist MSV Duisburg am Mittwoch. "Jedes Spiel ohne Zuschauer kostet uns schätzungsweise 260.000 Euro“, sagte Michael Klatt, Geschäftsführer des MSV. Bedeutet im Klartext laut den Meiderichern: "Ein, zwei Spiele ohne Zuschauereinnahmen – bei Geisterspielen hätte jeder Besucher Anrecht darauf, sein Eintrittsgeld zurück zu erhalten - sind drin. Danach wird’s mit dem Flutlicht-Anknipsen schon schwieriger."