02. Januar 2022 / 15:45 Uhr

Wegen der Corona-Lage will Lupo "nicht zu früh starten", Saison-Aus für Ebot-Etchi immer wahrscheinlicher

Wegen der Corona-Lage will Lupo "nicht zu früh starten", Saison-Aus für Ebot-Etchi immer wahrscheinlicher

Tim Gerhold
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainingsstart Mitte Januar: Zurzeit sind fast alle Spieler im Kader von  Giampiero Buonocore fit. Ausnahme ist Junior Ebot-Etchi (am Ball), der Außenverteidiger werde wohl kein Spiel mehr in dieser Saison bestreiten können.
Trainingsstart Mitte Januar: Zurzeit sind fast alle Spieler im Kader von Giampiero Buonocore fit. Ausnahme ist Junior Ebot-Etchi (am Ball), der Außenverteidiger werde wohl kein Spiel mehr in dieser Saison bestreiten können. © Boris Baschin (2)
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Fußball-Oberligist Lupo/Martini Wolfsburg will Mitte Januar wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen. Für die Vorbereitung auf die Meisterrunde haben die Wolfsburger insgesamt acht Testspiele geplant. Coach Giampiero Buonocore freut sich schon jetzt auf die Rückkehr auf den Platz.

Mit insgesamt acht Testspielen in acht Wochen will Fußball-Oberligist Lupo/Martini Wolfsburg sich für die Meisterrunde auf Touren bringen. Startschuss für die Vorbereitung soll der 16. Januar sein, an dem die Italiener den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen wollen. „Wir hoffen, dass es dann wieder losgehen kann. Wir wollten nicht zu früh wieder starten, weil die Corona-Lage derzeit sehr kritisch ist“, sagt Lupo-Trainer Giampiero Buonocore.

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Hausaufgaben für die Spieler

Bis zum Start der Vorbereitung halten sich seine Spieler per Trainingsplan auf Trab. „Die Jungs haben Hausaufgaben bekommen.“ Derzeit seien alle Spieler bis auf Junior Ebot-Etchi (Meniskusschaden) fit und gesund, der Außenverteidiger werde nach seiner OP wohl kein Spiel mehr in dieser Saison bestreiten können. Dass dem Außenverteidiger das Saison-Aus drohe, hatte der Oberligist schon direkt Anfang Oktober geahnt, nachdem sich der 25-Jährige die Verletzung zugezogen hatte.

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Lupo plant für die rund achtwöchige Vorbereitung derzeit acht Testspiele, unter anderem gegen die Reserven von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig sowie gegen den MTV Wolfenbüttel.


"Alle haben ein gleiches Level"

Mit den kommenden Gegnern der Meisterrunde habe Buonocore sich schon während der Saison beschäftigt. „Alle Mannschaften haben ein gleiches Level. Egestorf hat sich seine Punkte verdient, alle werden sich mit ihnen messen wollen. Wir selbst haben keine sehr gute Ausgangsposition, sie ist aber auch nicht schlecht. Unsere Priorität war zunächst die Qualifikation.“

Lupo nimmt elf Zähler mit in die Aufstiegsrunde. Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder (17), SV Ramlingen/Ehlershausen (11) sowie Arminia Hannover (7) treffen außerdem aus der Staffel Hannover/Braunschweig an zehn Spieltagen auf den TuS BW Lohne (14), Kickers Emden (13), den Heeslinger SC (11), SC Spelle-Venhaus (9) und VfL Oldenburg (8) aus der Staffel Weser-Ems/Lüneburg.

Für den Aufstieg muss man nicht Meister werden

Einen Favoriten möchte Buonocore in der Meisterstaffel noch nicht ausmachen. Allerdings: Um aufzusteigen, muss Lupo am Ende nicht zwingend auf dem ersten Tabellenplatz stehen. Der Zweitplatzierte spielt in einer Relegationsrunde gegen die Meister der Staffeln aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

Für Buonocore eine gute Aufteilung. „In Niedersachen haben wir ein großes Bundesland mit vielen guten Mannschaften. Das Niveau in den anderen Ligen ist nicht so hoch.“

Der Niedersächsische Fußballverband plant aktuell mit einem Start der Meister- und Abstiegsrunde am 13. März (bis zum 22. Mai). Der Verbandspielausschuss-Vorsitzende Jürgen Stebani sagte aber bereits Anfang Dezember mit Blick auf die ernste Corona-Lage, dass aktuell „noch nichts in Stein gemeißelt sei“.