14. November 2018 / 07:39 Uhr

Wegen EM 2024: RB Leipzig trifft sich mit DFB-Delegation

Wegen EM 2024: RB Leipzig trifft sich mit DFB-Delegation

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
RB-Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff wird sich am Rande des Länderspiels mit einer DFB-Delegation treffen und u.a. über den Ausbau der Red Bull-Arena sprechen. 
RB-Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff wird sich am Rande des Länderspiels mit einer DFB-Delegation treffen und u.a. über den Ausbau der Red Bull-Arena sprechen.  © GEPA pictures
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Die Führungsriege von RB Leipzig um Oliver Mintzlaff, Florian Scholz und Matthias Reichwald nutzt die Anwesenheit der DFB-Oberen in der Messestadt, um über den Stadionausbau und mögliche Folgen für die EM 2024 zu sprechen. 

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Leipzig. Am Rande des Russland-Länderspiels stecken hochrangige Delegationen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und von RB Leipzig die Köpfe zusammen. Ein Thema dabei: Die Europameisterschaft 2024 und der EM-Standort Leipzig. Leipzig und die Red-Bull-Arena haben es bei der Punktewertung unter die zehn besten deutschen Bewerber geschafft, glänzten beim Mitbieterstreit insbesondere in Sachen Stadionkapazität. Die soll laut erstem Ausbauplan von knapp 43.000 auf knapp 50.000 steigen.

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Weil aber die Baukosten nahezu stündlich wachsen, werden die avisierten Maßnahmen nach Dringlichkeit und Nutzen angepackt. Bedeutet: Unaufschiebbare Veränderungen wie die Verbesserung der Toiletten- und Verpflegungssituation genießen Priorität, der hochkomplizierte und sündteure Ausbau der Kapazität muss warten. In den Gesprächen mit dem DFB werden RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, Medien- und Marketingdirektor Florian Scholz, Direktor Operations Ulrich Wolter und der Kaufmännische Leiter Matthias Reichwald die Lage und Perspektive erörtern. Die bei der EM-Vergabe leer ausgegangenen Hannoveraner könnten ein Interesse an der neuen Leipziger Faktenlage haben und über eine Neubeurteilung nachdenken.

Neuigkeiten aus den heiligen RB-Hallen

  • Jochen Schneider, Leiter für Sport und Internationalisierung, hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert
  • Schneiders „Auszubildender“ Per Nilsson ist neuerdings Sportlicher Leiter der U16 bis U19 und gilt als designierter Nachfolger des scheidenden Nachwuchschefs Frieder Schrof (hört im Sommer auf).
  • Beim Glasgow-Trip stellten Mintzlaff und sein enger Berater Scholz die Nachfolgerin von Michael Drotleff vor. Sales-Chefin Evelyn Holderbach leitet ab sofort eine von fünf RB-Hauptabteilungen, soll neue Partner aquirieren.
  • Ein Strategieteam soll die ausbaufähigen Bereiche Internationalisierung und Digitalisierung vorantreiben. Auch an der Merchandising-Front (Fanartikel) ist Luft nach oben. Für frische Winde könnte der neue Fanshop im Petersbogen sorgen.
  • Ein zentraler Punkt ist und bleibt der Kampf um jeden einzelnen Zuschauer. Dazu gehört ein perfekt funktionierendes Ticketing. Stichwort Fannähe: Bevor der Fan eine Karte kauft, muss er Fan werden bzw. bleiben. Unter Federführung von Scholz und Wolter laufen diverse Maßnahmen zur Fangewinnung und Fanzufriedenheit. Fan-Nähe wird groß geschrieben. 
  • RB-Fußballschulen: Ex-Nationalspieler Ingo Hertzsch leitet die Fußballschulen mit wachsendem Erfolg. Siehe Neustrelitz, Jena und Kühlungsborn.
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  • Passend zum Thema: Der von Ex-Profi Christian Müller geführte Kids Club hat bereits 3000 Mitglieder. Tendenz steigend.
  • Laterne, Laterne: Am 20. November werden 10.000 Kinder/Fans zum Laternenumzug erwartet. Jean-Kevin Augustin, Kevin Kampl und Emil Forsberg treten als Sänger auf.
  • Frohe Weihnachten: Spieler und Offizielle sind bei der Weihnachtsfeier der Offiziellen Fanclubs am 5. Dezember am Cottaweg dabei.
  • In der Mache: Werbeauftritte auf Straßenbahnen, auf dem Flughafen und im Hauptbahnhof.

  • Ehrgeiziges Ziel: Das nächste Heimspiel gegen Gladbach soll ausverkauft sein.

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