26. April 2019 / 15:53 Uhr

Wegen Falschangaben: Kreis-Sportgericht Prignitz/Ruppin verhängt Geldstrafen

Wegen Falschangaben: Kreis-Sportgericht Prignitz/Ruppin verhängt Geldstrafen

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
Das Sportgericht des SFV hat den ATSV Frisch Auf Wurzen zu einer Strafe von 750 Euro verurteilt. 
Symbolbild © dpa
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Fußballkreis Prignitz/Ruppin: Ein Schiedsrichter hatte auf Bitten eines Trainers eine Rote Karte absichtlich falsch eingetragen. Das Sportgericht hat nun über den Fall entschieden.

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Drei Fälle, in denen Schiedsrichter bei Fußballspielen im hiesigen Kreis absichtlich falsche Angaben gemacht haben, wurden nun bekannt. In der ersten Angelegenheit, in der der Referee auf Bitten des Heimtrainers die Rote Karte bei einem anderen Spieler eingetragen hat, tagte das Sportgericht am Donnerstag in Heiligengrabe. Die Strafe für den Unparteiischen, dessen Name der Redaktion bekannt ist, fiel verhältnismäßig gnädig aus: Nach den Statuten der Rechts- und Verfahrensordnung muss er wegen Falschangabe lediglich eine Geldstrafe in Höhe von 50 Euro zahlen. Thomas Wange, Vorsitzender des Sportgerichtes, begründete das milde Urteil damit, dass der Schiedsrichter, der bei der Verhandlung entschuldigt war, „den Sachverhalt im Wesentlichen zugegeben hat“.

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Laut Schiri-Obmann Stefan Schmidt (Gülitz) droht dem angeklagten Kollegen aber eine langjährige Sperre oder sogar das Ende der Laufbahn. Zudem gab es Geldstrafen für die betroffenen Vereine.