Döbeln. „Er war über Jahrzehnte für den Verein da, lange Jahre als Mannschaftsleiter“, erinnert Manfred Seidel, ein anderes Döbelner Urgestein, an den stadtbekannten fußballbegeisterten Lehrer. „Egal unter welchem Trainer, Karli war schon zu DDR-Zeiten für Motor Döbeln und nach der Wende weiter für den Dresdner SC immer da, sehr zuverlässig und stets hilfsbereit.“
Thorsten Hartwig, heute Geschäftsführer des Sport- und Freizeitzentrums WelWel, in den Neunzigerjahren Torwart und Feldspieler beim Döbelner SC, hat ebenfalls nur lobende Worte für Wittig: „Er hat sich für den Verein aufgerieben, wirkte immer ausgleichend, wenn es nötig war, war sehr engagiert, stellte sich dabei aber nie selbst in den Vordergrund“, so Hartwig. „Karlheinz Wittig war im Verein so etwas wie der Sechser auf dem Spielfeld. Er machte die schwierige Arbeit, ohne dabei viel Ruhm zu ernten. Er war für alle da und äußerst wertvoll. Bei solch bescheidenen Menschen merkt man oftmals erst, wenn sie nicht mehr da sind, was sie alles geleistet haben.“