27. November 2020 / 22:26 Uhr

Weghorst sei Dank: VfL Wolfsburg schlägt Werder Bremen in Torspektakel mit 5:3

Weghorst sei Dank: VfL Wolfsburg schlägt Werder Bremen in Torspektakel mit 5:3

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Dank gilt Wout Weghorst: Die Spieler des VfL Wolfsburg feiern ihren Siegtorschützen gegen Werder Bremen.
Der Dank gilt Wout Weghorst: Die Spieler des VfL Wolfsburg feiern ihren Siegtorschützen gegen Werder Bremen. © Swen Pförtner/dpa
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Der VfL Wolfsburg hat den SV Werder Bremen in einem berauschenden Spiel mit 5:3 geschlagen. Mann des Spiels war der Niederländer Wout Weghorst, der mit zwei Treffern zum Sieg beitrug.

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"Das war toller Fußball für einen Freitagabend und Werbung für den Fußball", sagte Marcel Schäfer, Sportdirektor des VfL Wolfsburg, schon in der Halbzeit des Spiels seiner Mannschaft gegen Werder Bremen bei DAZN. Und die Begeisterung dürfte im zweiten Durchgang nicht abgenommen haben. In einer spektakulären Partie gewann sein VfL am Ende verdient mit 5:3 gegen die Gäste aus Bremen. Die Niedersachsen bleiben damit weiter ungeschlagen in der Bundesliga.

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Wolfsburg und Werder spielten beide von Beginn an offensiven Fußball und suchten immer wieder den schnellen Weg vor das gegnerische Tor - was vor allem in der ersten Halbzeit zu einem wahren Torfestival führte. Die Gäste gingen in der 13. Minute durch Leonardo Bittencourt in Führung, bevor Neu-Nationalspieler Ridle Baku und John-Anthony Brooks das Spiel zwischenzeitlich für den VfL drehten. Der nach gut einer halben Stunde für Jean-Manuel Mbom eingewechselte Kevin Möhwald erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich, bevor Weghorst nur 90 Sekunden später einen Angriff zur 3:2-Pausenführung veredelte. Insgesamt gab es im ersten Durchgang nur fünf Torschüsse - alle landeten im Kasten der Torhüter.

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Mit der torreichen Abendunterhaltung ging es im zweiten Durchgang weiter. Kurz nach Wiederanpfiff war es ein Eigentor von Brooks, das Werder erneut zum Ausgleich verhalf. Eine aus abseitsverdächtiger Position geschlagenen Hereingabe von Milot Rashica beförderte der Wolfsburger Innenverteidiger an den linken Innenpfosten. Von da ging der Ball hinter Koen Casteels ins Tor. Der Videobeweis schaltete sich ein - erkannte aber keine Abseitsstellung von Rashica.

Mit Tempo auf beiden Seiten ging es weiter, wobei Wolfsburg die spielbestimmende Mannschaft war. Werder blieb aber durch Konter gefährlich - weshalb es auf beiden Seiten gute Chancen gab. Rashica etwa vergab gute Möglichkeiten (59., 62.). Und auch der VfL war nicht zwingend genug vor dem Bremer Kasten. Bis Weghorst in der 75. Minute einen herausragenden Angriff des VfL mit dem 4:3 vollendete. Xaver Schlager schickte auf der linken Seite Jérôme Roussillon, der eine butterweiche Flanke auf den Niederländer schlug. Weghorst köpfte völlig freistehend zum Siegtreffer ein.

VfL Wolfsburg gegen Bremen - Die Bilder

Saubere Sache: Ein Helfer desinfiziert vor dem Spiel die Sitze und Spuckscheiben auf der Ersatzbank. Zur Galerie
Saubere Sache: Ein Helfer desinfiziert vor dem Spiel die Sitze und Spuckscheiben auf der Ersatzbank. ©

Werder nahm sich am Ende selbst die Chance, zum erneuten Ausgleich zu kommen, da Möhwald in der 80. Minute nach seiner zweiten gelben Karte vom Platz musste. Zwar war die Mannschaft von Florian Kohfeldt bemüht, doch noch einen Punkt zu holen - es wäre das sechste Remis in Folge gewesen. Stattdessen jubelte Wolfsburg sogar ein weiteres Mal, nachdem der gerade eingewechselte Bartosz Bialek erhöhte zum vermeintlichen 5:3 - stand beim Zuspiel von Weghorst allerdings im Abseits. In der fünften Minute der Nachspielzeit zählte sein Treffer dann. Nach Hereingabe von Joao Victor erzielte Bialek doch noch den fünften Wolfsburg-Treffer.