16. August 2019 / 11:30 Uhr

Gegen Wehen von Beginn an: 96-Sturmhoffnung Teuchert muss "die Mischung hinbekommen"

Gegen Wehen von Beginn an: 96-Sturmhoffnung Teuchert muss "die Mischung hinbekommen"

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hendrik Weydandt fällt aus, Cedric Teuchert springt ein. Mirko Slomka begrüßt die Qualitäten der Schalke-Leihgabe und verspricht sich viel von ihm. 
Hendrik Weydandt fällt aus, Cedric Teuchert springt ein. Mirko Slomka begrüßt die Qualitäten der Schalke-Leihgabe und verspricht sich viel von ihm.  © imago/eibner/huebner/montage
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Jetzt schon muss die Wende her. Hannover 96 muss gegen Wiesbaden nicht nur punkten, sondern siegen. Hoffnung macht die Spielanlage des wiedergenesenen Cedric Teuchert, der den Ausfall von Hendrik Weydandt kompensieren soll. 

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Schon morgen spielen sie wieder – und sollten besser mal gewinnen. „Nicht lamentieren, sondern Ärmel hochkrempeln“, rät der 96-Trainer nach dem Fehlstart und vor der Partie „beim starken Aufsteiger“. Mirko Slomka setzt in Wiesbaden auch auf eine wichtige personelle Veränderung – die Startelf-Premiere von Cedric Teuchert.

Der U21-Nationalspieler, von Schalke ausgeliehen, soll mehr Zug in den 96-Angriff bringen. Das Potenzial hat er, konnte es aber in Hannover noch nicht zeigen. Bei der Generalprobe gegen Groningen verletzte er sich am Oberschenkelmuskel, in Karlsruhe reichte es am vergangenen Montag nur für eine halbe Stunde.

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Teuchert: Ein umtriebiger Dribbler

Dabei hat Slomka den 22-Jährigen als „sehr umtriebig auf dem Platz“ erlebt. Als „jemand, der permanent den Ball haben will, und der auch im Tempodribbling die Qualität hat“, sich durchzusetzen.

Viele Spieler dieser Klasse hat 96 nicht, sodass es nur konsequent ist, Teuchert auf- und einzubauen. „Jetzt ist es so, dass man ihn reinschmeißen muss“, kündigt Slomka einen Wechsel im Sturm an.

Weydandt kränkelt

Teuchert wird den Platz von Hendrik Weydandt einnehmen, der gestern noch an einem grippalen Infekt litt. So geschwächt wird für Weydandt nicht mal ein Kurzeinsatz möglich sein.

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"Die Mischung muss er hinbekommen"

Teuchert wäre wohl ohnehin ins Team gerückt, so aber fügt sich die Aufstellung. „Cedric ist ein Typ, der uns guttun wird“, lobt der Trainer. „Er hat den unbedingten Sieges- und Torwillen, das konnte man in Karlsruhe sehen.“

Zu viel Eigensinn wäre dann aber auch nicht gut. Slomka erinnert sich „an zwei Szenen, da konnte man auch abspielen“. In einer stand Linton Maina schön frei, wartete aber vergeblich auf das Zuspiel. „Die Mischung muss er hinbekommen“, meint Slomka.

Die Karriere von Cedric Teuchert in Bildern:

Der 22-jährige Cedric Teuchert begann seine Fußballkarriere beim 1.FC Nürnberg und durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften. Dort spielte er unter anderem in der U17- und U-19-Bundesliga. Zur Galerie
Der 22-jährige Cedric Teuchert begann seine Fußballkarriere beim 1.FC Nürnberg und durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften. Dort spielte er unter anderem in der U17- und U-19-Bundesliga. ©

Der Coach findet es aber grundsätzlich „gut, dass jemand auf dem Platz ist, der sagt, ich will das Tor selber machen“. Es gibt ja auch ansonsten fast nur eher zögerliche Kollegen, die lieber noch mal querlegen und eben nicht den Abschluss suchen.

Teuchert ist damit die Sturmhoffnung, die überhaupt erstmals für Torgefahr sorgen soll. Zeigen muss sich noch, wie er mit Marvin Ducksch in der Doppelspitze harmoniert. Denkbar wäre allerdings auch ein Dreiersturm mit Teuchert und Maina außen sowie Ducksch zentral.

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