28. September 2020 / 10:26 Uhr

Weißer Hirsch und Blasewitz-Reserve steigen in Tennis-Ostliga auf

Weißer Hirsch und Blasewitz-Reserve steigen in Tennis-Ostliga auf

Rolf Becker
Symbolbild Tennis
Die Tennis-Damen vom TC Bad Weißer Hirsch ließen gegen Optimus Erfurt nichts anbrennen. © 2020 Getty Images
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Die Tennisspielerinnen des TC Bad Weißer Hirsch und die zweite Herrenmannschaft von Blau-Weiß Blasewitz haben Grund zum Jubeln, denn beide Teams setzen sich in ihren Aufstiegsspielen gegen die Meister aus Thüringen durch. Die Hirsche Damen geben nach einer deutlichen 5:1- Führung das Ruder nicht mehr aus der Hand und auch die Blasewitzer spielen sich mit einem souveränen 9:0 in die Ostliga.

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Dresden. Dresden ist nächste Tennis-Saison wieder mit zwei Mannschaften in der Ostliga vertreten. Beide Dresdner Teams, die sich dafür als Meister der Sachsenoberliga qualifiziert hatten, erkämpften am Sonnabend klare Siege in den Aufstiegsspielen gegen die Meister von Thüringen. Die Damen des TC Bad Weißer Hirsch bezwangen Optimus Erfurt mit 7:2, die Herren von Blau-Weiß Blasewitz II verurteilten den TC Ruhla II beim 9:0 sogar zur (Tennis)-Höchststrafe.

Die Hirsche-Damen konnten sogar auf ihre beiden starken Tschechinnen verzichten, und dennoch kam ihr Sieg gegen die Erfurterinnen nie in Gefahr. Der stand nämlich bei einer 5:1-Führung schon nach den Einzeln fest. Im Spitzenspiel feierte Mandy Müller einen überraschend klaren 6:1, 6:0-Sieg gegen die ebenso wie sie in der deutschen Rangliste geführte Luise Reinhardt. Ähnlich klar gewannen Kapitän Louisa Werner, Stephanie Noriega Maggiolo, Laura Kretzschmar und Sandra Wolff und banden damit den Sack schon nach den Einzeln für die Hirsche zu. Die Gastgeberinnen machten dann mit zwei gewonnenen Doppeln den klaren Sieg perfekt.

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Die Blasewitzer Reserve ging mit einigem Respekt in das Spiel gegen die Zweite des Drittligisten TC Ruhla, denn der hat sogar sieben Tschechen im Aufgebot. Doch der Thüringen-Meister erschien nur mit zwei tschechischen Spielern in Dresden, und auch die konnten gegen die starken Blau-Weißen nicht punkten. Denn die gewannen alle sechs Einzel jeweils in zwei Sätzen. Dabei gelang Fynn Sieckmann im Spitzenspiel ein klarer 6:2, 6:1-Erfolg gegen Jonathan Roth. Außerdem siegten Paul-Philipp Schön, Franz Assmann, Jonathan-Vincent Cremer, Bruno Johannes und Friedrich Frien.

„Dieser Aufstieg ist so enorm wichtig für unseren Verein. Denn wir brauchen vor allem für unsere jungen Spieler einen starken Unterbau für die Drittligamannschaft, und der ist jetzt in der Ostliga gegeben“, freute sich auch Sven Grosse, der Blasewitzer Team-Chef der Bundesliga-Damen und Drittliga-Herren riesig über den so deutlich geschafften Aufstieg der jungen Truppe.