03. Dezember 2019 / 08:48 Uhr

Weißwasser wankt: Advent, Advent, der Fuchsbau brennt!

Weißwasser wankt: Advent, Advent, der Fuchsbau brennt!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Corey Neilson.
Corey Neilson. © Thomas Heide
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Aufgrund der Niederlagenserien der Lausitzer Eishockey-Cracks macht sich nun Fanfrust breit. Das Team von Trainer Corey Neilson konnte nur zwei Siege aus den letzten zehn Spielen einfahren.

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Weißwasser. Der Adventszeit in Weißwasser könnte ein etwas ungemütlicher werden. Nach nur zwei Siegen aus den letzten zehn Spielen ist die Stimmung im Fanlager der Blau-Gelben zumindest angespannt. Denn nach nun 25 Hauptrundenspielen, mithin fast genau der Hälfte der gesamten Pflichtspiele der Vorrunde (52), gibt es weiter keine Vorwärtsentwicklung und auch Konstanz ist ein Fremdwort in der Oberlausitz.

Zudem ist der einst höchst komfortable Vorsprung auf die Niederungen der Tabelle zusammengeschmolzen wie der Schnee im März. Nur noch fünf Punkte trennen die Lausitzer vom Elften (Dresden), nur sechs vom Zwölften (Crimmitschau), der zudem noch ein Spiel weniger absolviert hat. Bis Platz zehn kommt man in die Meisterrunde. Die vier Mannschaften auf den Rängen elf bis 14 spielen den Absteiger aus.

Mehr zum EHC

Dass die Füchse nach der so erfolgreichen vorangegangenen Saison und einer neu gebauten Mannschaft, die Trainer Corey Neilson für stärker als das Vorjahresteam hielt, in Abstiegsgefahr geraten könnten, war definitiv nicht auf der EHC-Agenda. Die Hoffnungen im Füchse-Lager, nach dem 4:1-Sieg am Sonntag vor einer Woche in Bietigheim würden die Oberlausitzer schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, zerplatzten wie Seifenblasen. Dass dann auch noch die beiden Duelle gegen die sächsischen Erzrivalen aus Crimmitschau (3:6) und Dresden (3:7) klar verloren wurden, die Kontrahenten vor allem in puncto Leidenschaft erkennbar mehr investierten als die Ostsachsen, sorgte für mächtigen Frust bei den Fans.

Offensivquartett lahmt

Nach dem Match gegen Dresden musste Co-Trainer Chris Straube am späten Freitagabend den aufgebrachten Anhängern, die am Kabinenausgang der Cracks gewartet hatten, Rede und Antwort stehen. Viel gebracht hat es allerdings nicht. Denn auch in Bad Nauheim lieferten die Weißwasseraner beim 3:5 artig die Punkte ab. Dass das Defensivverhalten bisher stets verbesserungswürdig war, ist ein offenes Geheimnis. Doch noch vor ein paar Wochen wurde das mit Offensivpower kompensiert. Hinten hielt Keeper Mac Carruth auch ein paar Todsichere, vorne wirbelten die drei Kontingentspieler Hammond, Murphy und Farmer im Verbund mit George, die für 47 der bisher erzielten 79 Tore verantwortlich zeichneten.

Zuletzt aber lahmte das Quartett, und damit die ganze Mannschaft. Denn selbst gut herausgespielte Tormöglichkeiten verkamen nun zur Mangelware. Vom angekündigten schnellen und harten Eishockey war fortan nicht mehr so viel zu sehen. Eine Erklärung könnte sein, dass die beiden Top-Blöcke der Lausitzer überproportional viel Eiszeit hatten, was natürlich schlaucht. Für eine friedliche Vorweihnachtszeit wären dennoch ein paar Erfolge wichtig. Dafür bedarf es allerdings einer wesentlich höheren Entschlossenheit, als in den Begegnungen seit der Länderspielpause.

Nach langer Verletzungspause (Rücken) feierte Verteidiger Joel Keussen in Bad Nauheim sein Comeback. Und der wartete gleich mit einer klaren Ansage auf: „Unser Ziel ist und bleibt es, alle Spiele zu gewinnen. Und wir fangen jetzt auch damit an.“ Die nächste Gelegenheit dazu besteht am Freitag, wenn Kaufbeuren im Fuchsbau gastiert. Am Sonntag müssen die Neilson-Schützlinge nach Heilbronn reisen.

jur

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