13. Februar 2020 / 21:20 Uhr

Weiter ein Magnet: Mehr als 1000 Zuschauer beim Endspielwochenende des Sparkassen-Hallenmasters dabei

Weiter ein Magnet: Mehr als 1000 Zuschauer beim Endspielwochenende des Sparkassen-Hallenmasters dabei

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Sparkasse.Masters-Geldübergabe
Jörg Nitsche (links) und Marc-Oliver Kreft (Zweiter von rechts) übergeben im Beisein des Kreisvorsitzenden Marco Vankann die Überschüsse des Sparkassen-Masters an die Vereinsvertreter. © Uwe Kläfker
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Hauptsponsor schüttet 472 Euro für jeden der acht Teilnehmer der Endrunde aus / A-Jugend-Masters nach Kritik in der Diskussion

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Hinter der Sparkassen-Hallenmasters-Serie 2019/20 ist ein Haken. Der Blick richtet sich bereits auf die 30. Auflage in der neuen Saison. Zuvor schüttete der Sponsor Sparkasse Schaumburg die Einnahmen aus der beliebten Hallenfußball-Vernastltung an die teilnehmenden Vereine der Endrunde (VfL Bückeburg, VfL Bückeburg U23, TuS SW Enzen, FC Stadthagen, SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten, MTV Rehren A/R, SC Auetal, TSV Algesdorf) aus.

Insgesamt generierte die Sparkasse mit dem Turnier 9131 Euro. "650 mehr als im vergangenen Jahr", freute sich Marc-Oliver Kreft vom Sponsor, der die Endrunde in Obernkirchen federführend begleitete. So bekam jeder der der Teilnehmer einen Umschlag mit 472,63 Euro überreicht. "Es wäre schon, wenn das Geld in die Jugendarbeit fließen würde", gab Kreft den Vereinsvertretern mit auf den Weg. Ein Muss sei das aber nicht. Auch die Ausrichter der Qualifikationsturniere bekommen einen Zuschuss.

Elf Qualifikationsturniere auf dem Weg zur Endrunde gab es. "Eines weniger als im Vorjahr", sagte Kreft. Das Masters hat aber nichts an Zugkraft eingebüßt. Obwohl es auf dem Weg zur Kreissporthalle eine Baustelle gab und der gastgebende SV Obernkirchen sich nicht qualifiziert hatte, war die Veranstaltung mit 550 zahlenden Zuschauern einmal mehr ausverkauft. "Auch mit dem Sicherheitsdienst waren wir sehr zufrieden", lobte Kreft.

Im Verlauf der Geldübergabe wurde auch eifrig diskutiert. So wird es wohl auch in der neuen Serie ein Qualifikationsturnier am Freitag vor der Endrunde geben. "Das Totschlag-Argument: Mit der Bückeburger U23 hat es einer der Qualifikanten bis ins Endspiel geschafft", so Sparkassen-Öffentlichkeitsarbeiter Kreft. Man sei zwar nicht hundertprozentig zufrieden, "aber das war in der ersten Auflage nicht zu erwarten". Die Qualifikation sei zweitweise "harte Fußballkost" gewesen. "Das wird sich weiterentwickeln", hofft Kreft. Immerhin waren 200 Zuschauer am Freitagabend in der Halle. "Es wäre der falsche Weg, es sofort wieder einzustampfen." Über eine spätere Anstoßzeit wird nachgedacht.

Da beim A-Junioren-Masters am Samstag 350 Zuschauer den Weg in die Kreissporthalle fanden, "waren über 1000 Fans an dem Wochende dabei. Das ist eine sehr gute Zahl", sagte Jörg Nitsche, Leiter der Kommunikation des Geldinstituts.

Ob das Masters der A-Junioren in der nächste Saison wieder durchgeführt wird, steht noch nicht fest. Durch einen Fehler in der Ausschreibung - wir berichteten - wertete ein Verein das Masters als Kreismeisterschaft. "Das war es mitnichten", sagte der Kreisvorsitzende Marco Vankann, der sich über eine Fortsetzung der Runde aussprach. "Bei den geringen Meldezahlen bei den A-Junioren würden wir keine geregelte Kreismeisterschaft hinbekommen." Beim Masters dürfen auch höherklassige Schaumburger Mannschaften teilnehmen, was von jeher der Gedanke des Turniers war. Auch Volker Müller vom SC Auetal und Frank Altewolf als Jugendleiter des TuS SW Enzen sprachen sich für eine Fortsetzung aus. "In der monatelangen Pause ist das eine gute Sache für die Jungs", sagte Müller. Wer nicht wolle, müsse nicht melden, gab Altewolf zu bedenken. "Das A-Jugendurnier war astrein und schöner Fußball", sagte Kreft abschließend.

Auch über das Pro und Contra an der Zuschauerseite ohne Band zu spielen wurde diskutiert. Der Trend geht dahin, die Bande zu belassen, aber die Verletzungsgefahr durch "Eingriffe" zu verringern. "Da es in Obernkirchen im Gegensatz zu anderen Hallen keinen Auslauf gibt, ist auch ohne Bande gefährlich - da kann man sie auch belassen", sagte Müller als Spartenleiter des diesjährigen Siegers SC Auetal.

Am 30. und 31. Januar wird dann die 30. Auflage des Masters stattfinden.

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