02. August 2020 / 15:28 Uhr

Weitere Lockerung im Sport: Land Niedersachsen setzt neue Corona-Verordnung in Kraft

Weitere Lockerung im Sport: Land Niedersachsen setzt neue Corona-Verordnung in Kraft

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die neue Lockerung dürfte auch die Spieler des VfR 06 Döhren gefreut haben.
Die neue Lockerung dürfte auch die Spieler des VfR 06 Döhren gefreut haben. © Debbie Jayne Kinsey
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Alle Amateursportler - vor allem im Rugby, American Football und Fußball - dürften sich über diese Nachricht besonders gefreut haben: Am Freitag hat das Land Niedersachsen eine neue Corona-Verordnung in Kraft gesetzt. Von nun an sind 50 sporttreibende Personen erlaubt.

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Was ein Zahl doch alles bewirken kann: Still und heimlich hat die Landesregierung am vergangenen Freitag die Corona-Verordnung gelockert. Während im 24-seitigen Papier des Krisenstabes teilweise ganze Absätze geändert worden sind, ist es im Paragrafen 26 (Sport und Fitnessstudios), Absatz 1, Satz 2 nur eine Zahl. Statt 30 sporttreibenden Personen sind nun 50 erlaubt. Die Amateursportler und vor allem die Sportarten Rugby und American Football atmen auf.

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Kreisliga, Staffel 1 © NFV / Marcus Spiske

Saisonstart Anfang September wird wahrscheinlicher

Waren beispielsweise bei Testspielen im Fußball bislang nur sieben Wechsel möglich, weil neben den 22 Spielern auch der Schiedsrichter zu diesem Personenkreis zählte, können theoretisch nun 27 Wechsel vorgenommen werden. Nicht nur die Kicker nähern sich damit dem Saisonstart Anfang September an, auch viele weitere Sportarten.

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Niedersächsische Rugbyvereine atmen auf

Große Erleichterung war bei den 19 niedersächsischen Rugbyvereinen zu spüren. Bei ihnen verbreitete sich die freudige Nachricht wie ein Lauffeuer. Sie hatten bislang unter der Verordnung zu leiden, sind es doch in ihrer Sportart mindestens 31 Personen, die auf dem Feld stehen – 15 Spieler auf beiden Seiten sowie der Schiedsrichter.

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Saisonstart am zweiten September-Wochenende rückt näher

Dem geplanten Saisonstart der 1. Bundesliga am ersten sowie der 2. Bundesliga am zweiten September-Wochenende dürfte nun nichts mehr im Wege stehen. Zumindest aus niedersächsischer Sicht. Der Hamburger RC darf wie alle Vereine in der Hansestadt bislang nur mit zehn Sportlern auf dem Platz stehen. Und solange Luxemburg auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts steht, dürfte eine Teilnahme des RC Luxembourg an der Bundesliga unrealistisch sein.

Die American-Football-Vereine aus dem viertgrößten Bundesland dürfen nun immerhin wieder Testspiele bestreiten. Bei ihnen sind in der Offense und Defense jeweils elf Sportler im Einsatz.