23. April 2021 / 14:52 Uhr

Weitere Zusagen beim FSV Optik Rathenow

Weitere Zusagen beim FSV Optik Rathenow

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Direnc Güven, Lucas Will und Lucas Hiemann setzten sich beim internen Fußballtennisturnier der Rathenower durch. © Christoph Laak
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Regionalliga Nordost: Kahlisch-Team kann weiter auf die Dienste von Robin Techie-Menson, Kevin Adewumi, Ali Gündogdu und Jannik Bachmann bauen.

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Zufrieden zeigte sich Ingo Kahlisch in dieser Woche. Nicht nur, dass ein gleichzeitiger Abstieg der drei ostdeutschen Drittligisten aus Halle, Magdeburg und Zwickau immer unwahrscheinlicher wird und auch der FSV Optik Rathenow somit für ein weiteres Jahr Viertklassigkeit planen kann, auch die Personalplanungen nehmen bei den Optikern immer mehr Formen an. In dieser Woche konnte Kahlisch gleich vier weitere Akteure für die kommende Spielzeit binden.

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Dabei handelt es sich mit Ali Gündogdu, Robin Techie-Menson, Kevin Adewumi und Jannik Bachmann um vornehmlich junge Spieler, die sich weiter entwickeln sollen. Der 21-jährige Defensivspieler Techie-Menson hatte sich in der abgebrochenen Spielzeit zum Stammspieler entwickelt und vor allem auf den beiden Außenverteidigerpositionen zu überzeugen gewusst. Kevin Adewumi hat verletzungbedingt seit 2019 kein Pflichtspiel mehr bestritten, konnte in den letzten Testspielen aber auf sich aufmerksam machen. Und mit Bachmann sowie Gündogdu wurden zwei Spieler gebunden, die beide erst im Laufe der Saison kamen, noch kein Pflichtspiel für Rathenow bestritten haben, aber im Training sowie den Testspielen andeuteten, dass sie Verstärkungen sein können.

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Auf der anderen Seite gibt es mit Salif Dramé auch einen weiteren Abgang zu verzeichnen. Der 23-jährige Innenverteidiger hatte in der abgebrochenen Saison zu den unangefochtenen Stammspielern gezählt, möchte sich aber auch verändern. Dem Vernehmen nach wird er sich einem norwegischen oder finnischen Zweitligisten anschließen. "Bei uns entsteht wieder eine neue Gruppe. Es kommt ein wenig Dynamik rein. In den kommenden Wochen werden wir auch einige Testspieler im Training dabei haben. Diese sollen sich zeigen", verrät der Rathenower Trainer. Vor allem ein Innenverteidiger, ein zentraler Mittelfeldspieler sowie ein Stürmer stehen auf der Wunschliste des FSV Optik ganz oben. "Uns werden aktuell etliche Spieler angeboten, wir werden uns einige in Ruhe anschauen", sagt Ingo Kahlisch.

Und während im Hintergrund gerade eine Menge Trubel herrscht, geht es im Training des FSV Optik aktuell etwas ruhiger zu. Nicht nur, dass die die Schützlinge von Ingo Kahlisch entgegen ihrer brandenburgischen Regionalliga-Konkurrenten aus Cottbus, Luckenwalde, Fürstenwalde und Babelsberg nicht mehr am Landespokal teilnehmen, auch einige Spieler, welche den Verein im Sommer verlassen werden, sind nicht mehr bei den Trainingseinheiten dabei. "Aktuell haben wir auch nicht immer alle Spieler im Training, stehen auch Prüfungen und Arbeit derzeit im Vordergrund", berichtet Ingo Kahlisch. Nichtsdestotrotz versucht der Rathenower Trainer, die Spannung sowie Stimmung in den Übungseinheiten hoch zu halten.

Fußballtennis lockert die Stimmung auf

Am Donnerstag stand deshalb auch ein Fußballtennisturnier auf dem Programm, um die nötige Lockerheit weiter zu garantieren. "Eigentlich gefallen mir solche lockeren Einheiten überhaupt nicht, aber wir haben ja derzeit kein Ziel auf das wir konkret hin arbeiten können. Deshalb darf es mal so ein Training sein", erklärt Kahlisch. In Teams zu je drei Spielern duellierten sich die Optiker also am Netz. Und am Ende gab es einen durchaus überraschenden Sieger. Das Team mit dem beiden Torhütern Lucas Hiemann und Direnc Güven sowie Lucas Will präsentierte sich technisch äußerst stark und setzte sich verdient die Krone auf. "Wir haben zu den Geheimfavoriten gehört und das auch gezeigt. In Aue hatten wir öfter Fußballtennis gespielt", witzelte Güven.

Er und seine Mannschaftskameraden haben jetzt ein verlängertes Wochenende frei. "Wir werden am Wochenende und am Montag jetzt mal nichts machen. Am Dienstag geht es dann wieder auf den Trainingsplatz", verrät Ingo Kahlisch. Bis Ende Mai wollen die Optiker noch trainieren, ehe dann eine gut dreiwöchige Trainingspause auf dem Plan steht. Da die Regionalliga bereits Mitte Juli wieder starten könnte, steht auch ein - im Gegensatz zu den Vorjahren - etwas früherer Start der Vorbereitung zur Debatte.

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Bis dahin wird der FSV Optik aber noch einige Testspiele absolvieren. Am kommenden Freitag, um 14 Uhr, wird die VSG Altglienicke in Rathenow zu Gast sein. Am Dienstag, den 4. Mai, wird dann der Berliner AK im Stadion Vogelgesang erwartet, ehe Samstag, den 8. Mai, die U19 des Halleschen FC im Westhavelland gastiert. Das vorerst letzte Testspiel findet am Mittwoch, den 12. Mai, statt. Dann stellt sich die U19 des FC Energie Cottbus in Rathenow vor.