18. Oktober 2020 / 17:50 Uhr

Weiterer Auswärtssieg für Primus FSV 63 Luckenwalde II

Weiterer Auswärtssieg für Primus FSV 63 Luckenwalde II

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Zweikampf der Torschützen: Thorsten Albrecht (l., Eintracht Königs Wusterhausen) im Duell mit dem Luckenwalder Kapitän Markus Müller.
Zweikampf der Torschützen: Thorsten Albrecht (l., Eintracht Königs Wusterhausen) im Duell mit dem Luckenwalder Kapitän Markus Müller. © Oliver Heinze
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Landesklasse Ost: Luckenwalder Reservisten gewinnen in Königs Wusterhausen mit 3:1.

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Der FSV 63 Luckenwalde II ist weiterhin Tabellenprimus in der Fußball-Landesklasse Ost. Am Sonnabendnachmittag gewannen die Reservisten des Regionalligaclubs ihre Auswärtspartie beim Aufsteiger Eintracht Königs Wusterhausen mit 3:1 (1:1). Damit war der FSV im siebten von bisher acht absolvierten Punktspielen siegreich. Spannend bleibt der Zweikampf der Luckenwalder um die Tabellenspitze mit Müncheberg. Die SG-Elf löste am Sonnabend ihre Auswärtsaufgabe beim SV 1919 Woltersdorf mit 2:1. Damit ist das Team nach sieben Spieltagen weiter verlustpunktfrei.

Die Luckenwalder Landesklassenfußballer boten am Sonnabend vor 98 Zuschauern auf dem Sportplatz Zeesen nach Einschätzung ihres Trainers Rainer Stock die bislang mit Abstand besten ersten 25 Minuten im bisherigen Saisonverlauf. „Weil wir den Ball gut in den eigenen Reihen zirkulieren lassen haben und dabei immer wieder zielstrebig in die Tiefe spielten“, erklärte der FSV-Coach. Seine Mannschaft wartete mit gutem Pressing auf. Zahlreiche Ballgewinne der Gäste waren die Folge. Nach einer mustergültigen Flanke von Peer Heinze brachte FSV-Kapitän Markus Müller seine Mannschaft per Kopfball mit 1:0 in Führung. Auch danach ist Luckenwalde die dominierende Elf. „In dieser Phase hätten wir das zweite Tor machen müssen, verpassen es aber“, haderte Stock.

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Eine Verletzung änderte dann einiges am Spielverlauf. Nach einem unglücklichen Zusammenprall der beiden Luckenwalder Innenverteidiger Sebastian Krenz und Luca Dähne musste Letzterer mit einem Nasenbeinbruch ausgewechselt werden. Diese Aktion blieb nicht folgenlos. Die Gäste verloren völlig den Faden. Es gab viele einfache Ballverluste in den Luckenwalder Reihen. Die Stimmung im FSV-Team verschlechterte sich merklich. „Wir waren auf einmal völlig negativ zu uns selbst“, fand Stock.

Doch seine Mannschaft hatte Glück. Immer wieder scheiterten die Hausherren an ihrer katastrophalen Abschlussschwäche. Sie trafen in dieser Phase der Begegnung allein zweimal das Aluminium. Zudem tauchten gleich mehrmals Eintracht-Fußballer frei vor dem FSV-Tor auf. Doch auch sie brachten den Ball nicht im Luckenwalder Gehäuse unter. Erst kurz vor der Pause kamen die Gastgeber dann zum Ausgleich. Nach einem Freistoß erzielte Thorsten Albrecht (45.) das zu diesem Zeitpunkt mehr als verdiente 1:1.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich lange Zeit ein verteiltes Spiel. Anders als der Gastgeber hatten die FSV-Reservisten aber in der Schlussphase etwas zum Zusetzen. Sie erzwangen zunächst dank vieler temporeicher Aktionen über den eingewechselten Johannes Neumann einen Handelfmeter. Den Strafstoß verwandelte Dennis Nüsse (75.) zur erneuten Gästeführung. Die Sicherheit im Spiel der FSV-Reserve war zurück. Mit seinem zweiten Tor, erneut nach einer Vorlage von Peer Heinze, machte Markus Müller (82.) schließlich den Deckel drauf. „Sehr gute erste 25 Minuten und letzte 20 Minuten reichten zum Sieg“, zog FSV-Trainer Stock Bilanz. „Das zum Teil schlechte Defensivverhalten bei Ballverlusten müssen wir abstellen. Denn andere Mannschaften in der Landesklasse Ost machen aus der Vielzahl der Chancen mehr als nur ein Tor.“