15. Januar 2020 / 13:28 Uhr

Welche Schaumburger Mannschaft qualifiziert sich im Zielsprint für das Hallenmasters?

Welche Schaumburger Mannschaft qualifiziert sich im Zielsprint für das Hallenmasters?

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Marek Lewerenz (links) und die SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten sind bereits für die Endrunde qualifiziert. Nisret Sardas (rechts) und der FC Stadthagen ebenfalls. © Uwe Kläfker
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Die Qualifikationsturniere für das Sparkassen Hallenmasters befinden sich auf der Zielgeraden. Drei Plätze sind schon besetzt. Doch wer zieht mit in die Endrunde ein?

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An diesem Wochenende finden die letzten drei Turniere statt (SV Engern, Wertigkeit 23/ SV Victoria Lauenau 23/ TuS SW Enzen 22). Mit den Fußballern des VfL Bückeburg, der SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten und dem FC Stadthagen haben drei Mannschaften ihr Ticket sicher. Danach ist jedoch noch viel möglich - auch aufgrund des diesjährigen Modus.

VfR Evesen ist sicher nicht dabei

Während sonst die besten acht Mannschaften der Quali dabei waren, sind es dieses Mal nur die besten sechs. Die Plätze sieben bis zwölf kicken am Freitagabend um die letzten beiden Tickets. So könnte es sein, dass der zwölfte Platz nach der Vorrunde tatsächlich für die Endrunde reicht. Was neben den bisher qualifizierten Mannschaften feststeht, ist, dass der VfR Evesen nicht mit dabei sein wird. Zwei vierte Plätze waren für die hochgehandelten Eveser zu wenig.

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Nico Stolte (links) und der VfR Evesen sind bei der Schaumburger Endrunde nicht mit dabei. © Daniel Kultau

Mehr Leistung zeigte der VfR im Kreis Hameln. Beim Supercup in der Rattenfängerhalle sind die Schaumburger dabei.

Namhafte Teams brauchen Punkte

Ebenfalls klare Fakten herrschen um die Mannschaften vom TSV Hagenburg, der U23 des VfL Bückeburg, dem Titelverteidger SC Rinteln und den Gastgeber SV Obernkirchen. Sie müssen am Wochenende mindestens den zweiten Platz ihrer Turniere erreichen, um wenigstens noch eine theroetische Chance auf den Freitagabend zu haben.

Underdogs hoffen auf Wunder

Zumindest in der Theorie besteht die Chance auf Platz zwölf auch noch für den SC Deckbergen Schaumburg, den TSV Krankenhagen, den TSV Eintracht Exten, den SV Nienstädt, den SV Victoria Lauenau II, den TuS SW Enzen II, den SV Engern und den TuS Wiedensahl/Niedernwöhren II. Die Möglichkeit lebt, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch gering.

Welches Team hat wie viele Punkte für die Masterswertung gesammelt? Und welche Teams sind in der Endrunde dabei? Hier gibt es die Übersicht.

Schaumburger Hallenmasters: Das ist der Stand der Materswertung Zur Galerie
Schaumburger Hallenmasters: Das ist der Stand der Materswertung ©

Eine kleine Chance hat der TSV Steinbergen. Der TSV müsste beim Turnier des SV Engern jedoch mindestens Dritter werden, um noch theoretisch dabei sein zu können. Selbst bei einem Turniersieg wäre jedoch maximal der Quali-Freitag möglich. Sollten der TSV Ahnsen (in Engern) und der SV Victoria Lauenau (in Lauenau) punkten, ist der Freitag bei ihnen ebenfalls sicher. Bei einem jeweiligen Turniersieg wäre sogar der direkte Weg für den Endrunden-Sonntag frei.

TSV Algesdorf und TuS SW Enzen mit letzter Chance

Namen, die einige für die Endrunde auf dem Zettel haben dürften, sind die des TSV Algesdorf und des TuS SW Enzen. Die Algesdorfer gewannen, wie immer, ihr eigenes Turnier. Die 8,8 Punkte würden zum jetzigen Zeitpunkt aber selbst beim alten Modus nicht zur Qualifikation reichen. Wenn der TSV dem Freitagabend aus dem Weg gehen will, müsste mindestens der zweite Platz beim Lauenauer Kurt-Levy-Cup rausspringen. Bei einem dritten Rang müsste gezittert werden. Die Quali für den Freitag scheint jedoch sicher.

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Fabian Stapel (links) und der TuS SW Enzen können die direkte Endrunden-Teilnahme noch schaffen. © Daniel Kultau

Die Enzer holten beim EMB-Cup durch den dritten Platz 6,4 Punkte. Sollte der eigene Stelzer-Cup gewonnen werden, steht der Masterssieger von 2018 aller Voraussicht nach direkt in der Finalrunde. Der zweite, dritte oder vierte Platz würden zumindest den Freitag absichern. Ohne Zählbares wird selbst dieser knapp.

Sonntag statt Freitag für den TuS Lüdersfeld?

Klar ist die Lage beim TuS Lüdersfeld, der sowohl in Lauenau, als auch einen Tag vorher in Enzen antritt. Gewinnen die Grünhemden eines der beiden Turniere, geht es direkt in die Endrunde. Ansonsten ist ein Platz unter den ersten zwölf Mannschaften jedoch sicher.

Dem FC Hevesen reichte der Sieg beim eigenen Turnier, um sich für den Freitagabend zu qualifizieren. An diesem Wochenende hat die Elf von Trainer Denis Reinhardt spielfrei und kann Kräfte sparen.

Begehrte Plätze

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Der SC Auetal, der MTV Rehren A/R und die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen belegen in der Wertung aktuell die begehrten Plätze vier bis sechs. Um sich noch zu verbessern, müssten die Auetaler beim Engeraner Turnier mindestens Dritter werden, gleiches gilt für den MTV in Lauenau. Die FSG benötigt dafür in Enzen sogar einen zweiten Platz. Sollte eines der Teams sogar gewinnen, wäre das Ticket für den Sonntag direkt gelöst. Ansonsten ist hoffen und warten angesagt.