02. Dezember 2021 / 09:32 Uhr

Weltcup-Wochenende Nummer eins: Francesco Friedrich und Axel Jungk legen in Altenberg los

Weltcup-Wochenende Nummer eins: Francesco Friedrich und Axel Jungk legen in Altenberg los

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Auf seiner Heimbahn will Bobpilot Francesco Friedrich mit seinem Team den nächsten Sieg landen.
Auf seiner Heimbahn will Bobpilot Francesco Friedrich mit seinem Team den nächsten Sieg landen. © dpa
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Am kommenden Wochenende misst sich die Bob- und Skeleton-Elite in Altenberg. Dabei wird Rekordweltmeister Francesco Friedrich als klarer Favorit an den Start gehen. Zuvor sind am Freitag die Skeletonis mit Lokalmatador Axel Jungk an der Reihe. In zwei Wochen wird dann gleich noch einmal auf der Bahn gefahren.

Dresden. Nach den ersten beiden Weltcups im österreichischen Innsbruck/Igls macht die Weltelite der Bob- und Skeletonathleten an diesem Wochenende erstmals in diesem Winter in Altenberg Station. Ursprünglich war dieses Event auf der Bahn am Königssee geplant, doch nach der Zerstörung des Eiskanals in Bayern durch ein Unwetter hatten sich die Organisatoren im Erzgebirge kurzfristig bereiterklärt, einzuspringen.

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Zum Auftakt sind am Freitag zunächst die Skeletonis mit Lokalmatador Axel Jungk (Oberbärenburg) an der Reihe. Am Sonnabend und Sonntag folgen die Wettbewerbe im Bob, wo sich natürlich alle Augen auf den Pirnaer Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich richten, der in Igls alle Wettkämpfe im kleinen und großen Schlitten gewann.

Dass der Rekordweltmeister auf seiner Heimbahn als klarer Favorit an den Start geht, versteht sich bei ihm fast von selbst. Dabei wird er, wie Trainer Gerd Leopold bestätigte, weiterhin seine Anschieber rotieren lassen, um dann vor Olympia eine Entscheidung fällen zu können, mit welchen Anschiebern er die Wettkämpfe in Peking bestreitet. Die weiteren deutschen Starter sind bei den Männern Johannes Lochner (Stuttgart) und Christoph Hafer (Bad Feilnbach).

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Ohne Zuschauer

Der Oberbärenburger Ex-Juniorenweltmeister Richard Oelsner, der zuletzt in Altenberg im Europacup den Zweier und Vierer gewann, muss sich dagegen weiter im EC beweisen, wird in Winterberg starten. Ob er demnächst noch eine Chance im Weltcup erhält, hängt von seiner Leistung, aber auch der von Christoph Hafer ab. Der Bad Feilnbacher hatte in Igls nicht hundertprozentig überzeugt. „Richard war bei seinen Siegen auch nicht der Dominator. Jetzt müssen praktisch beide weiterhin Leistung bringen“, erklärt Co-Bundestrainer Gerd Leopold. Die Selektion hatte Hafer gegen Oelsner deutlich für sich entschieden.

Aufgrund der Pandemie-Entwicklung müssen die Rennen im Kohlgrund leider ohne Zuschauer stattfinden. „Wir sind froh und dankbar, dass wir mit einem strengen Test- und Hygienekonzept für alle Beteiligten in der Lage sind und die Genehmigung bekommen haben, die Wettkämpfe überhaupt durchzuführen“, sagt OK-Chef Jens Morgenstern. „Dass wir allerdings erneut Fans und Zuschauer vom Eiskanal ausschließen müssen, macht uns sehr traurig. Auch hierfür hatten wir gute Konzepte und bereits viele Vorbereitungen getroffen.“ Doch es sei gerade im Olympia-Winter für die Athleten wichtig, dass die Wettkämpfe stattfinden können.

Am vierten Adventswochenende wird im Altenberger Kohlgrund dann noch ein weiterer Weltcup im Bob und Skeleton über die Bühne gehen.