13. Januar 2021 / 07:56 Uhr

Weltmeister Kroos und Mertesacker nehmen Bundestrainer Löw in Schutz: Schwierige Jahre

Weltmeister Kroos und Mertesacker nehmen Bundestrainer Löw in Schutz: Schwierige Jahre

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Toni Kroos (links) und Per Mertesacker (rechts) stärken Joachim Löw.
Toni Kroos (links) und Per Mertesacker (rechts) stärken Joachim Löw. © Getty Images/Montage
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Toni Kroos und Per Mertesacker stärken Bundestrainer Joachim Löw den Rücken. Nach der Kritik in den vergangenen Monaten zeigt das Duo Verständnis für die aktuelle Situation der deutschen Nationalmannschaft.

Die Fußball-Weltmeister Toni Kroos und Per Mertesacker haben Bundestrainer Joachim Löw gegen die Kritik in den vergangenen Wochen verteidigt. "Nach einer gewonnenen Weltmeisterschaft hast du die schwierigsten Jahre. Spanien hat das mitgemacht, alle großen Nationen, die eine Weltmeisterschaft gewonnen haben, werden das mitmachen", sagte Mertesacker in dem Podcast "Einfach mal Luppen" seines langjährigen Nationalmannschafts-Kollegen Kroos. "Ich finde bei Jogi Löw spannend: Was hat er uns über Jahre gegeben und welche Perspektive haben wir im Sommer? Ich kriege eine Gänsehaut, wie er uns damals geformt hat."

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Der 36 Jahre alte Mertesacker und der 31 Jahre alte Kroos wurden 2014 gemeinsam mit Löw in Brasilien Weltmeister. Während Mertesacker nach dem Ende seiner aktiven Karriere mittlerweile als Nachwuchs-Chef des FC Arsenal und TV-Experte des ZDF arbeitet, ist Kroos noch immer aktiver Nationalspieler. Der Profi von Real Madrid stört sich bei der Kritik an Löw nach der jüngsten 0:6-Niederlage gegen Spanien auch an der Rolle ehemaliger Kollegen in den Medien. "Ein Experte ist für mich jemand, der sagt: Ich kann dir diese Situation erklären und dir zeigen, wer hier was falsch gemacht hat", so Kroos: "Aber es ist nicht seine Aufgabe, zu sagen: Der kann jetzt da nicht mehr Trainer sein und der muss raus. Die wissen ja gar nichts Internes."

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Beim Umbruch wird Löw von DFB-Direktor Oliver Bierhoff und der Verbandsspitze um Präsident Fritz Keller unterstützt. DFB-intern firmiert die EM zum Jahreswechsel unverändert unter dem eindeutigen Projektnamen "Erstes Turnierjahr der neuen Mannschaft". 2019 galt als "Jahr des Umbruchs", 2020 bekam den Titel "Ein besonderes Jahr".

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