11. September 2019 / 08:35 Uhr

Weltmeisterlicher Empfang für die Wasserspringer vom Dresdner SC

Weltmeisterlicher Empfang für die Wasserspringer vom Dresdner SC

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Tina Punzel und ihre Teamgefährten wurde von den jüngsten DSC-Mitgliedern mit einem farbenfrohen Spalier begrüßt.
Tina Punzel und ihre Teamgefährten wurde von den jüngsten DSC-Mitgliedern mit einem farbenfrohen Spalier begrüßt. © Matthias Rietschel
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Tina Punzel und ihre Teamgefährten wurden nach ihrer erfolgreichen Teilnahme bei der WM in Südkorea herzlich am Freiberger Platz begrüßt.

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Dresden. Großer Bahnhof am Dienstag für die erfolgreichen DSC-Wasserspringer, die bei der EM, WM und der Masters-WM die Farben des Vereins und der Stadt glänzend vertreten haben. Die jüngsten Springerinnen und Springer bildeten ein Spalier für ihre Vorbilder, die vom Verein, von Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) sowie weiteren Verantwortlichen aus der Stadt sowie auch von Sponsoren geehrt wurden. DSC-Präsident Wolfgang Söllner würdigte zuerst Tina Punzel, die in Südkorea ihre erste WM-Medaille überhaupt geholt hatte und zuvor schon vier EM-Medaillen mit nach Hause brachte. „Sie gehört zu den Vorzeige-Sportlerinnen von Dresden“, so Söllner, der aber auch tröstende Worte für Martin Wolfram fand, der bei der WM den olympischen Quotenplatz verfehlte. „Erfolg ist relativ“, sprach ihm Söllner Mut zu, „entscheidend ist, dass man wieder aufsteht.“

DURCHKLICKEN: Das sind die Fotos der Dresdnerin Tina Punzel bei der WM im Wasserspringen in Gwangju

Weltmeisterschaft 2019 im Wasserspringen in Gwangju (Südkorea). Synchronspringen Zehn-Meter-Turm Frauen, Qualifikation. Die Wasserspringerinnen Christina Wassen und Tina Punzel in Aktion. Zur Galerie
Weltmeisterschaft 2019 im Wasserspringen in Gwangju (Südkorea). Synchronspringen Zehn-Meter-Turm Frauen, Qualifikation. Die Wasserspringerinnen Christina Wassen und Tina Punzel in Aktion. © dpa
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Zu den Erfolgsgaranten gehören seit Jahren auch die Masters-Springer. Maria Hartmann, Erik Seibt und Alexander Gorski kehrten von der WM in Südkorea mit 13 Medaillen zurück. „Das zeigt, welche Historie das Wasserspringen bei uns hat“, betont der DSC-Chef, der aber ebenso die Trainer und Übungsleiter „für ihre wahnsinnig tolle Arbeit“ lobte.

Wie welche Strahlkraft diese engagierte und kompetente Arbeit sowie die daraus resultierenden Erfolge haben, zeigte sich auch an diesem Nachmittag. Denn mit der Rostockerin Saskia Oettinghaus, der Berlinerin Lena Hentschel sowie der Klippenspringerin Iris Schmidbauer aus Perl am Ammersee wurden drei Neue in den Reihen der Dresdner Wasserspringer begrüßt. Tina Punzel freut vor allem, dass sie mit Lena Hentschel ihre Synchronpartnerin im täglichen Training an ihrer Seite hat. „Da können wir uns jetzt optimal auf den Weltcup im April vorbereiten, um dort den Quotenplatz für Olympia zu holen“, so die Team-Europameisterin.

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Die 18-jährige Hauptstädterin wiederholt dafür sogar am Sportgymnasium die 11. Klasse und wird 2022 dann auch ihr Abitur in Dresden ablegen. Die 21-jährige Saskia Oettinghaus sah in Rostock nicht mehr genügend Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. „Mit ihr habe ich jetzt auch noch eine gute Trainingspartnerin“, findet Tina Punzel den Zuwachs in der Trainingsgruppe perfekt. Nach der WM in Südkorea hatte die DSC-Springerin mit einer Freundin auf Kuba vom sportlichen Alltag abgeschaltet. Vergangene Woche erfolgte der Start in die Vorbereitung auf die Olympia-Saison im traditionellen Trainingslager in Zinnowitz. „Da standen vor allem Radfahren, Laufen, Volleyball und Athletik auf dem Plan. Seit dieser Woche sind wir wieder in unserer Halle“, berichtet Punzel und fügt an: „Ich habe das Glück, dass ich schon den Quotenplatz im Einzel erkämpft habe. Da können wir uns bis April zum Weltcup ganz auf Synchron fokussieren, um uns dann auch in dieser Disziplin für Olympia zu qualifizieren.“

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