11. November 2021 / 20:04 Uhr

Wenig Glanz unter Flutlicht: RB Leipzig gewinnt Testspiel gegen Eilenburg

Wenig Glanz unter Flutlicht: RB Leipzig gewinnt Testspiel gegen Eilenburg

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
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Die Leipziger setzen sich im Testspiel gegen Eilenburg durch. © Christian Modla
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RB Leipzig bezwingt im Testspiel Regionalligist Eilenburg mit 2:1. Die Eilenburger halten gut dagegen, können sich aber gegen die Leipziger, welche größtenteils mit der U19 vertreten waren, durchsetzen.

Leipzig. Mit einer leicht aufgehübschten U19 hat RB Leipzig am Donnerstagabend Regionalligist FC Eilenburg in einem Testspiel 2:1 (1:0) bezwungen. Aus dem Profikader standen lediglich Philipp Tschauner, Benjamin Henrichs, Ilaix Moriba, Sidney Raebiger und Joscha Wosz auf dem Rasen am Cottaweg. Alle anderen Bundesliga-Männer bekamen kurzfristig frei.

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Die Gäste begannen erfrischend, spritzten regelmäßig in Leipziger Ungenauigkeiten, und Adam Fiedler vergab die erste Chance aus spitzem Winkel. Danach hatte sich RB in ungewohnter Zusammensetzung offenbar sortiert, war nun immerhin in Sachen Ballbesitz überlegen. Eilenburg verteidigte ausgefuchst, zumal die Hausherren im entscheidenden Drittel kaum so etwas wie Kombinationen zusammenbekamen.

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Die Eilenburger haben im Testkick gegen RB Leipzigs personell aufgepeppte U19 den Kürzeren gezogen. 2:1 gewannen die Hausherren am Cottaweg Zur Galerie
Die Eilenburger haben im Testkick gegen RB Leipzigs personell aufgepeppte U19 den Kürzeren gezogen. 2:1 gewannen die Hausherren am Cottaweg © Christian Modla

Dafür durfte Dongmin Kim auf der anderen Seite durchmarschieren und setzte das Leder aus 16 Metern hauchdünn neben den Kasten. Überhaupt wirkten die FCE-Angriffe zielstrebiger und gefährlicher. So fiel das 1:0 aus heiterem Abendhimmel. Nach schönem Pass in die Schnittstelle traf Kacper Smorgol im Nachschuss, zuvor war Joscha Wosz aus fünf Metern gescheitert (38.).

In der zweiten Hälfte dominierte RB dann die Angelegenheit, diverse Chancen waberten mit dem Bodennebel durch die eisige Luft. Jorden Winter etwa bekam den Ball aus fünf Metern im Liegen nicht unter. Erst ein mächtiges Geschoss des agilen Mehmet Ibrahimi brachte Gewissheit. Eilenburg ackerte weiter und belohnte sich mit dem Anschlusstreffer.

Tore: 1:0 Smorgol (38.), 2:0 Ibrahimi (71.), 2:1 Tzeuschner (87.)

Z.: 352